Paukenschlag um Sarenren Bazee

Hannover – 96-Yongster Noah Joel Sarenren Bazee lässt im Trainingslager in Jerez de la Frontera aufhorchen. Doch nicht das Sportliche sorgt für Schlagzeilen: Vielmehr aber seine erneute Adduktorenbeschwerden und ebenso eine Posse abseits des Platzes.
Lässt im Trainingslager von Hannover 96 abseits des Trainingsplatzes aufhorchen: Noah Joel Sarenren Bazee. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images


Trainingspause für Flügelflitzer

Seit Dienstag ist an Training bei dem 20-Jährigen nicht zu denken. Es sind erneut de Adduktoren, die den Jungprofi zu einer Pause zwingen. Bereits den Großteil der Hinrunde hatte Sarenren Bazee in Folge einer Operation verpasst, die seine Probleme an Hüfte und Leiste endgültig beheben sollten. Doch schon zum Ende der Hinrunde traten erneut Beschwerden auf.

Posse um Berater

Am Mittwoch ließ der  Offensivspieler dann abermals aufhorchen. Laut der Zeitung Neue Presse stellte sich ein Mann namens Nadir Kama mit folgenden Worten bei 96-Geschäftsführer Martin Bader vor: „Ich bin ein Geschäftsmann aus Frankfurt und ein Freund der Familie. Noah wird jetzt von mir beraten.“ Ein Paukenschlag, denn: Damit wechselte der Publikumsliebling bereits zum dritten Mal seinen Berater.


Erneute Verhandlungen nötig

Dabei hatte erst vor wenigen Wochen die Agentur Sports Total mit dem ehemaligen 96-Profi Jan Schlaudraff die Geschäfte von Vorgänger Akim Adewunmi übernommen. Die neue Agentur hatte daraufhin die bereits fortgeschrittenen Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung übernommen und neu angefangen. Auch diese Verhandlungen waren nunmehr fortgeschritten. Eine Einigung stand allerdings noch aus. Auch weil der Spieler mit dem Ergebnis nicht zufrieden war? Kama zur Zeitung Neue Presse: „Das Vertrauen, dass er dort gut aufgehoben ist, war nicht mehr da. Noah will den Weg mit mir gehen“ und weiter: „Der Zeitpunkt für die Verhandlung war zu früh.“

96 überrascht

Bei seinem Klub zeigte man sich überrascht von dem erneuten Wechsel des Beraters. Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrages dürften dadurch erneut in die Länge gezogen werden. Auch deshalb erhebt Sports Total laut der hannoverschen Zeitung schwere Vorwürfe: „Ich halte das ganze Prozedere für unseriös, auch wenn man weiß, wie wenig der Junge verdient hat. Wer so etwas macht, der zockt auf Kosten der Existenz des Spielers“, so Geschäftsführer Volker Struth.

Quo vadis, Noah?

Auch 96-Macher Martin Bader sah keinen Grund für einen Wechsel und äußerte sich gegenüber der Zeitung Neue Presse wie folgt: „Sports Total hat die Interessen von Noah immer im Blick gehabt und in den Verhandlungen knallhart vertreten. Die Agentur kenne ich seit zehn Jahren, sie macht einen guten Job für die Spieler.“ Was bedeutet das jetzt für Hannover 96 und die Vertragsverhandlungen? Bader: „Mein Ansprechpartner ist der Spieler. Er hat gesagt, er will sich neu sortieren. Dann setzen wir uns nach dem Trainingslager wieder zusammen.“ Gut möglich, dass der Poker im Sarenren-Lager erst so richtig losgeht und man hofft, den Spieler schnell zu einem großen Verein zu transferieren. Ob das dem Wohle des Spielers dient, darf zumindest bezweifelt werden.

 

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Projekt „Wiederaufstieg“: Darum glauben die Buchmacher an 96

Hannover – Neun Siege, fünf Unentschieden und drei Pleiten lautet die Bilanz von Hannover 96 zur Saisonhalbzeit. Damit überwintert der Bundesligaabsteiger verdientermaßen auf Rang zwei und befindet sich auf Wiederaufstiegskurs. Einziger Makel: Ausgerechnet Erzrivale Eintracht Braunschweig steht vor dem Rückrundenstart noch besser da. 34 Zähler hat der BTSV nach 17 Spieltagen auf dem Konto – das sind zwei mehr als die gleichauf im Nacken sitzenden Verfolger aus Hannover und Stuttgart erbeuten konnten.

Geht es nach den Buchmachern, können die 96er auch am Ende der Saison jubeln. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)


Stendel: „Können stolz sein“

Nichtsdestotrotz fällt das Fazit zur Saisonhalbzeit zufriedenstellend aus. „Es steckt eine Menge Arbeit darin, dass wir dort stehen, wo wir jetzt stehen. Und darauf können wir auch stolz sein“, findet Trainer Daniel Stendel so auch im Fachmagazin kicker. Zu Recht, denn in Bezug auf das, laut Klub-Boss Martin Kind, „alternativlose“ Saisonziel „Bundesliga-Rückkehr“ liegen die Roten voll im Soll. Auch aus Sicht von Kapitän Manuel Schmiedebach können die 96er daher „beruhigt in die Winterpause gehen“„So wollen wir es fortführen“; gibt das Klub-Urgestein zugleich die Marschroute für das Frühjahr vor. Sein persönliches Primärziel: „Den zweiten Platz verteidigen“. Damit sieht er sich auf einer Wellenlänge mit dem Trainer, der ebenfalls das Ziel vorgibt, den Status quo beizubehalten.


Buchmacher: 96 mit guten Chancen auf den Wiederaufstieg!

Die Chancen, dass die Roten ihr Ziel letzten Endes auch erreichen, stehen jedenfalls ausgesprochen gut. Erst recht, wenn den Prognosen der Wettanbieter Glauben geschenkt wird: Mit vielversprechenden Quoten um 1,40 handeln diese den Traditionsklub aus der niedersächsischen Landehauptstadt nämlich als zweitaussichtsreichsten Kandidaten auf den direkten Bundesligaaufstieg!  Bessere Chancen werden lediglich dem vorjährigen Co-Absteiger VfB Stuttgart (Quoten um 1,20) in Aussicht gestellt. Der Tabellenführer aus dem benachbarten Braunschweig (1,80) nimmt im Wahrscheinlichkeits-Ranking der Buchmacher derweil nur den dritten Rang ein. Zudem interessant: Die Wett-Häuser gehen offenbar davon aus, dass es bis zum Ende bei besagtem Dreikampf bleiben wird! Untermauert wird dies von den – schon jetzt – beträchtlichen Quoten-Unterschieden zwischen dem Führungstrio und den Verfolgern aus Berlin, Heidenheim (beide ca. 7,00), Dresden, Nürnberg und Würzburg (alle ca. 12,0).

 7 Gründe, die für den direkten Wiederaufstieg der 96er sprechen

Die Zuversicht der Wettanbieter kommt freilich nicht von ungefähr. Lieferten die Roten doch bereits in der Hinrunde triftige Gründe, warum es schon heuer mit der Rückkehr ins Oberhaus klappen muss.

Wir verraten, welche:

  1. Der Trainer

Mit Daniel Stendel scheinen die 96er genau den richtigen Mann für das Projekt „Wiederaufstieg“ gefunden zu haben. Bereits im Abstiegsjahr zeichnete sich ab, dass sich das damals noch interimistisch tätige Klub-Urgestein als echter Glücksgriff erweisen könnte. Ärgerlich nur, dass das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits in den Brunnen gefallen war. Nichtsdestotrotz taten die Klub-Verantwortlichen gut daran, an Stendel festzuhalten. Auch, weil diesem sowohl von Fan-Seite als innerhalb der Mannschaft ein hohes Maß an Akzeptanz zuteilwird. Wenngleich die Hinrunde noch nicht in Belangen perfekt verlief, hat sich die Entscheidung „Pro Stendel“ bislang ausgezahlt. Zumal der zweitligaerfahrene Ex-Stürmer (16 Spiele/49 Tore im Unterhaus) offenbar genau weiß, worauf es ankommt, um im Unterhaus erfolgreich zu sein.

  1. Demut

Ganz wesentliche Bedeutung kommt in der 2. Liga sicherlich dem Faktor „Demut“ zu – vor allem dann, wenn ein Zweitligist, so wie die Roten, zuvor jahrelang Teil der Beletage des deutschen Fußballs war. Fällt es diesen Klubs doch in aller Regel besonders schwer, sich in der rauen Zweitligaluft zu akklimatisieren. Erst recht, wenn sich diese dem eigenen Selbstverständnis nach immer noch als etatmäßige Bundesligisten sehen. Man nehme nur die Negativbeispiele 1. FC Kaiserslautern und 1860 München. Es ist sicherlich auch ein Verdienst Stendels, dass die 96er diesen Fehler bislang nicht gemacht haben. Denn sein Credo, „es wird kein Selbstläufer, uns fällt nichts zu, wir müssen viel investieren – und wir tun gut daran, keine Mannschaft zu unterschätzen“, scheint bei der Mannschaft anzukommen.

  1. Teamgeist

Womit wir auch schon beim nächsten Erfolgsfaktor angelangt wären: dem bis dato in beeindruckender Manier zur Schau gestellten Teamgeist. An diesem gibt es offenbar nicht einmal für Klub-Boss und Chef-Kritiker Martin Kind etwas zu bemängeln. Im Gegenteil: Bei einem erst kürzlich erschienen Interview mit der Neuen Presse schätzt der Mäzen die Stimmung innerhalb der Mannschaft sogar als „absolut positiv“ ein. „Die Mannschaft sieht sich als Organismus, der funktioniert“, lautet seine Erkenntnis nach zahlreichen Gesprächen mit dem Mannschaftsrat. Mitentscheidend dafür sei vor allem jener Umstand, dass der komplette Tross ein großes gemeinsames Ziel verfolge: den direkten Wiederaufstieg.

  1. Kaderbreite

Besagter Zusammenhalt ist auch ein Grund, warum die Roten auf dem Winter-Transfermarkt wohl nicht mehr tätig werden. Zu groß scheint die Gefahr, dass sich potenzielle Neuzugänge hinterher als Störenfriede entpuppen. Erst recht, weil der Kader – verglichen mit den meisten Aufstiegskonkurrenten – schon jetzt breit und qualitativ hochwertig aufgestellt ist. Wohl nur der Mitabsteiger aus Stuttgart kann den Roten in dieser Hinsicht das Wasser reichen. Gut möglich also, dass sich die ansehnliche Kaderbreite im Aufstiegsrennen noch zum entscheidenden Trumpf entwickelt – vor allem, was das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem finanziell und personell ungleich schwächer situierten Nachbarn aus Braunschweig anbelangt.

  1. (Regionale) Konkurrenz belebt das Geschäft

Jedoch bereits die Konkurrenzsituation mit dem BTSV an sich könnte den Hannoveranern nutzen. Kann es doch durchaus für den nötigen Funken Extra-Motivation sorgen, wenn ausgerechnet der Lokalrivale zu den größten Konkurrenten im Aufstiegsrennen zählt. Daniel Stendel rechnet jedenfalls fest damit, dass dies auch in der Rückrunde noch der Fall sein wird. „Wer im Winter vorne steht, hat auch die Qualität, am Ende ganz vorne dabei zu sein. Und die Braunschweiger machen es einfach gut. Ich glaube nicht, dass sie einbrechen werden“, sagt der 42-Jährige.

  1. Die beste Offensive der Liga

Als weiteres schlagendes Argument für den direkten Wiederaufstieg gilt die – mit satten 31 Treffern – beste Offensive der 2. Bundeliga. Maßgeblichen Anteil an dieser erfreulichen Zwischenbilanz hat Neuzugang Martin Harnik, der in dieser Saison bereits acht Treffer erzielte. Damit zählt der österreichische Nationalspieler zu den torgefährlichsten Angreifern im Unterhaus. Allerdings wäre es unfair, wenn Harnik die Lorbeeren für diesen Erfolg allein ernten würden. Immerhin haben in der laufenden Spielzeit bereits elf unterschiedliche 96er ins Schwarze getroffen. Gleichermaßen ungerecht würde es anmuten, an dieser Stelle ausschließlich die „Vollstrecker“ zu erwähnen. Grund: Mit Kenan Karaman (5 Assists), Stefan Strandberg (4), Felix Klaus (4) und Noah Joel Sarenren Bazee (4) haben die Roten gleich vier Akteure in ihren Reihen, die zu den Top-Vorbereitern im Unterhaus zählen. Besonders hervorzuheben gilt es dabei Senkrechtstarter Sarenren Bazee. Erst im Sommer von der U23 gekommen, hat der pfeilschnelle Flügelflitzer in den vergangenen Wochen einen veritablen Raketenstart hingelegt (1 Tor und 4 Assists in nur 6 Einsätzen). Kein Wunder also, dass mittlerweile die halbe Bundesliga und sogar einige Klubs aus der Premier League hinter dem 20-Jährigen her sind. Ansinnen der 96er ist es jedoch, den in Stadthagen geborenen Deutschen noch im Winter längerfristig an den Verein zu binden.

  1. Die Heimstärke

Den letzten und vermutlich wertvollsten Aufstiegstrumpf stellt die hannöversche Heimstärke dar. Nur ein einziges Mal mussten sich  die „Roten“ bislang im heimischen Stadion geschlagen geben – so geschehen am 4. Spieltag, als Dynamo Dresden mit 2:0 die Oberhand behielt. Demgegenüber stehen ein weiteres Remis sowie satte sechs Siege. Alles in allem macht dies einen mehr als ordentlichen dritten Platz in der Heimtabelle – besser waren in der ersten Saisonhälfte nur der Überraschungsvierte aus Heidenheim sowie Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Angesichts dessen trifft es sich natürlich nur allzu gut, dass sowohl der BTSV als auch der VfB Stuttgart im Frühjahr noch nach Hannover müssen. Und das Beste daran: In der Rückrunde hat 96 sogar ein Heimspiel mehr.

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Erster Abgang bei 96: Andre Hoffmann ab sofort Fortune

Hannover – Andre Hoffmann verlässt Hannover 96 einen Tag vor Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde. Der Defensivspieler schließt sich mit sofortiger Wirkung Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf an.
In der Rückrunde für Fortuna Düsseldorf am Ball: Andre Hoffmann. Foto: Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images.


Sofortiger Wechsel

Am Ende ging es dann doch ganz schnell. Via BILD hatte der Berater von Andre Hoffmann, Wassily Krastanas, noch am Montag eine schnelle Einigung „ausgeschlossen“. Nur 24 Stunden später war der Wechsel dann doch perfekt. „Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf haben sich auf einen sofortigen Wechsel von Andre Hoffmann geeinigt“, so lautete die Einleitung der 96-Pressemitteilung.

Leihe mit Kaufoption

Der ehemalige U21-Nationalspieler wird zunächst bis zum Saisonende ausgeliehen. Die Fortuna sicherte sich allerdings eine Kaufoption. Schlägt der Defensivspieler ein, kann er gleich am Rhein bleiben und die „Roten“ streichen eine Ablöse ein. In dieser Hinrunde hatte es der 23-Jährige nicht in den Spieltagskader gepackt.


Wechsel logische Konsequenz

Daher scheint ein Neuanfang bei einem anderen Verein nur konsequent. Sieht auch Geschäftsführer Martin Bader so: „Wir haben lange und intensiv mit Andre gesprochen. Aufgrund seiner persönlichen sportlichen Situation ist ein Wechsel für ihn die logische und richtige Konsequenz“, wird der 96-Macher zitiert.

Ins Trainingslager mit Fortuna

Der 48-Jährige weiter: „Er hat sich immer einwandfrei verhalten und wir wünschen ihm in Düsseldorf alles erdenklich Gute.“ Bereits am Mittwoch wird der Neu-Fortune mit ins Trainingslager nach Malta reisen. Andre Hoffmann wechselte im Januar 2013 vom MSV Duisburg nach Hannover. Insgesamt kam er seither nur auf 48 Einsätze (47 x Bundesliga, 1 x Pokal). Immer wieder wurde er von Verletzungen zurückgeworfen. So auch zu Beginn dieser Saison. An Spieltag 32 kehrt er nun Ende April mit seinem neuen Team nach Hannover zurück

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Kind fordert bessere Rückrunde

Hannover – Am Mittwoch endet bei Hannover 96 offiziell der Winterurlaub. Da bittet Trainer Daniel Stendel seine Spieler um 14:00 Uhr zum Trainingsauftakt. Einen Auftrag bekommt das Team bereits vor Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde: Es soll mehr Erfolg haben.
Martin Kind erhöht den Druck deutlich. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images


Steigerung nötig

Im Gespräch mit BILD stellte der Klubchef fest: „Wir haben in der Hinrunde drei Spiele verloren und fünf Mal Unentschieden gespielt.“ Das war dem 72-Jährige eindeutig zu viel. Da erwartet er eine Steigerung von den Spielern: „Ich hoffe und glaube, dass das in der Rückrunde besser wird. Die Mannschaft ist stabiler, das werden wir hoffentlich auf dem Platz sehen.“


Frühe Planungssicherheit

Dadurch soll auch ein schnelles Erreichen des sofortigen Wiederaufstiegs gelingen. Am besten bereits im April soll eine Rückkehr in das Fußball-Oberhaus feststehen. „Ich will früher Planungssicherheit haben, das muss unser Ziel sein“, machte Kind unmissverständlich klar.

Aufstieg schon im April?

Wenn es nach ihm geht, sollen bereits im April die weichen in Richtung Bundesliga gestellt sein: „Im Hinblick auf die neue Saison hoffe ich, dass wir spätestens nach dem 32. Spieltag, lieber noch früher, so viel Abstand nach hinten geschaffen haben.“ Denn in Hinblick auf Neuzugängen will man nicht ins Hintertreffen geraten. Kind: „Sonst wird es immer schwerer und komplizierter, wenn der Großteil der Bundesligisten mit ihren Planungen schon fertig ist und wir dann erst anfangen.“

Hinrunde auf Platz 2

Hannover 96 schloss die Hinrunde in der 2. Bundesliga auf Platz Zwei. Damit stehen die „Roten“ auf einem direkten Aufstiegsplatz. An Spieltag 32 kommt es zum großen Showdown gegen die Mitabsteiger des VfB Stuttgart. Da möchte der Klubchef am besten schon aufgestiegen sein.

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2016: Das 96-Jahr als Achterbahnfahrt

Hannover – 2016 ist für Hannover 96 ein Jahr großer Gefühlsschwankungen. Während zum 120-jährigen Vereinsjubiläum der erste Abstieg seit 20 Jahren hingenommen werden muss, überwintern die „Roten“ ein halbes Jahr später in der 2. Bundesliga auf einem direkten Aufstiegsplatz. Zeit zurückzublicken und ein Fazit zu ziehen.
Hatten 2016 ein turbulentes Jahr: Fans von Hannover 96. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images.


Enttäuschung

Als große Enttäuschung des Jahres 2016 kann zweifelsfrei der Abstieg aus der Bundesliga im Allgemeinen bezeichnet werden. 20 Jahre lang kannte man in Hannover nur den Weg nach oben. Doch plötzlich musste man den schweren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Im Speziellen ist allerdings sicher die Bilanz von Thomas Schaaf mit unvorstellbaren zehn Niederlagen in elf Spielen und 4:23 Toren sicher die größte Enttäuschung der jüngeren Vereinsgeschichte.

Hatte eine furchtbare Bilanz als 96-Trainer: Thomas Schaaf. Fotomontage: Tobias Krause, Bildquelle: 96-TV


Anti-Held

Im Zuge der Rückrunde 2015/16 entwickelte sich Hugo Almeida zum regelrechten Anti-Helden. Als absoluter Wunschspieler Schaafs mit großen Erwartungen verpflichtet, entpuppte sich der Stürmer zum großen Transfer-Flop. Im Auftaktspiel noch treffsicher, fiel der Portugiese anschließend durch eine Tätlichkeit und absolut lustlos Auftritte auf. Nachdem Daniel Stendel den Posten des Cheftrainers übernommen hatte, schaffte es Almeida nicht mehr in den Kader. Endgültig zum Anti-Helden wurde der 32-Jährige dann aber nach seinem Wechsel. Von Athen aus trat er gegen seinen Exklub nach und beschwerte sich über seine Ausbootung und angebliches Mobbing seitens der 96-Verantwortlichen.

Blieb bei Hannover 96 völlig glücklos: Hugo Almeida. Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images.
Beste Elf

Kommen wir nun zu den erfreulicheren Momenten des Jahres. Viele Spieler wurden 2016 von den beiden Trainern auf den unterschiedlichsten Positionen eingesetzt. Manche konnten nicht überzeugen. Aber elf Spieler haben sich durchaus in den Vordergrund spielen können und bilden deshalb unsere Top-Elf des Jahres.

Tor: Ron-Robert Zieler
Rechter Verteidiger: Hiroki Sakai
Innenverteidigung: Waldemar Anton und Christian Schulz
Linker Verteidiger: Edgar Prib
Defensives Mittelfeld: Salif Sane und Marvin Bakalorz
Rechtes Mittelfeld: Noah Joel Sarenren Bazee
Linkes Mittelfeld: Felix Klaus
Offensives Mittelfeld: Hiroshi Kiyotake
Sturm: Martin Harnik
Held

Er übernahm eine am Boden liegende Mannschaft. Er sollte nur den Fall ins Bodenlose stoppen und dafür sorgen, dass sich die Hannover 96 mit Anstand aus der Bundesliga verabschiedet. Die Rede ist von Trainer Daniel Stendel. Doch gleich im seinen ersten beiden Spielen holte er bei der Hertha ein 2:2-Unentschieden und siegte zum 120. Geburtstag des Klubs mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Außerdem sorgte er durch seine Art Fußballspielen zu lassen und den Einbau junger Talente für einen Stimmungsumschwung sondergleichen. Für einen Absteiger untypisch entfachte er eine richtige Euphorie rund um Hannover 96. Somit entwickelte sich Daniel Stendel zum Helden des Jahres 2016.

Spieler

Das Negativbeispiel haben wir in Form von Hugo Almeida bereits abgehandelt. Besonders positiv sind die dagegen „jungen Wilden“ aufgefallen. Waldemar Anton, Fynn Arkenberg und Noah Joel Sarenren Bazee brachten nicht nur eine Unbekümmertheit auf den Platz, sondern halfen den Fans auch sich wieder mit ihrem Team zu identifizieren. Mit Martin Harnik hat die Mannschaft abseits des Mannschaftsrates einen Chef bekommen, der Auf und auch neben dem Platz nicht mehr wegzudenken ist.

Freut sich spitzbübisch und brachte den Erfolg zurück: „Mr. 96“ Daniel Stendel. Foto: Christian Schroedter/imago
Trainer

Gegensätzlicher könnte die Beurteilung der beiden Trainer des Jahres 2016 nicht ausfallen. Thomas Schaaf wurde als Retter zu Beginn des Jahres verpflichtet. Im April wurde er, krachend gescheitert, wieder entlassen. Daniel Stendel sollte nur als Interimstrainer die völlig vermurkste Saison zu Ende bringen. Doch er tat viel mehr. Er küsste 96 in jeder Hinsicht wach. Nach einer guten ersten Halbserie in Liga 2, kann er sich deshalb getrost als Gegenentwurf im Vergleich zu seinem Vorgänger betrachten.

Moment

Der Moment des Jahres war sicher das 1:0 von Waldemar Anton im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am 15. April. Vor dem Spiel wurde dem 120-jährigen Vereinsjubiläum gedacht. Die Fans hatten dafür extra eine wundervolle Choreographie vorbereitet. Nach Vier Monaten voller Niederlagen und Rückschlägen, wurde plötzlich der vermeintlich übermächtige Gast in die Schranken gewiesen. Der Jubel kannte selbstverständlich keine Grenzen.

Sein Tor brachte das Stadion beim 2:0 über Mönchengladbach am 15. April zum Kochen: Waldemar Anton. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images.
Spiel

Gleichzeitig war der 2:0-Erfolg über Mönchengladbach so auch das Spiel des Jahres. Denn durch diesen Sieg entstand zwischen Fans und Spielern wieder eine Einheit. Die Stimmung im Stadion drehte sich um 180 Grad. So konnte sich 96 auch im ersten Halbjahr in der 2. Liga auf seine Fans verlassen. Knapp 35.000 Zuschauer wollten die acht Heimspiele live im Stadion verfolgen. Das ist ein Kapital, mit dem die „Roten“ auch im neuen Jahr 2017 wuchern können. So kann gemeinsam das große Ziel, der Wiederaufstieg, erreicht werden.

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Stendel bringt Kritiker endgültig zum Schweigen

Hannover – Auch wenn 96-Trainer Daniel Stendel direkt nach dem Spiel „ein klein wenig enttäuscht“ ist, bleibt unter dem Strich eine tolle Hinrunde für seine Mannschaft. Hannover steht vor Mitabsteiger Stuttgart auf Platz 2 und damit auf einem direkten Aufstiegsplatz.
Liegt mit seiner Mannschaft auf Kurs: Daniel Stendel. Foto: Marc Mueller/Bongarts/Getty Images


Voll im Soll

Von daher verwies der Coach zurecht auf seine Bilanz nach der Hälfte der Saison: „Mit Platz 2 nach der Hinrunde sind wir voll im Soll.“ Damit dürften nun auch die letzten Kritiker verstummt sein. Denn auch ein zwischenzeitliches Tief, konnte den hannöverschen Weg nicht nachhaltig stören.

Nicht beirren lassen

Auch als die Kritik immer lauter wurde, behielt Stendel kühlen Kopf. Der Erfolg gab ihm Recht. So stellte er nach dem 0:0 gegen Sandhausen fest: „Die letzten Wochen sind absolut positiv gelaufen. Wir haben Rückschläge weggesteckt und das offensive Spiel trotz Kritik beibehalten“, meint Stendel. „Das ist Überzeugung, das ist der Weg, den wir gehen wollten, und dafür wurden wir belohnt.“


Alle Möglichkeiten

In den letzten sechs Spielen sammelten keine Mannschaft mehr Punkte, als die „Roten“. So kletterte man bis auf einen direkten Aufstiegsplatz. Der 96-Trainer: „Platz zwei ist ein schönes Zwischenfazit, das gibt uns alle Möglichkeiten für die Rückserie.“ Mit einer ähnlichen Bilanz nach der Winterpause dürfte einer Rückkehr ins Oberhaus nichts im Wege stehen.

Keine Transfers nötig

Um das große Ziel zu erreichen, sind keine weiteren Verstärkungen nötig. Stendel ist „zufrieden mit dem Kader“.  Jetzt ist erstmal Urlaub angesagt. Und den haben sich die Spieler in den Augen ihres Trainers auch verdient: „Die letzten Wochen haben viel Kraft gekostet.“ Am 4. Januar bittet Stendel wieder zum Training: „Dann starten wir mit neuer Power in die Rückserie.“ Damit das große Ziel „Wiederaufstieg“ auch gelingt.

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Harnik ist „ein bisschen enttäuscht“

Hannover – Nicht nur Martin Harnik, ganz 96 versucht alles. Doch im Heimspiel gegen den SV Sandhausen will einfach kein Treffer gelingen. Mal ist der Versuch zu ungenau. Mal bekommt ein Gegenspieler noch ein Körperteil dazwischen. Oder aber Torwart Marco Knaller entschärft den Schuss auf sein Tor. So geben die „Roten“ die mögliche Herbstmeisterschaft aus der Hand. 
Auch Martin Harnik konnte kein Tor erzielen. Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images


Tor wie vernagelt

Verständlich daher, nach dem Spiel in nicht ganz zufrieden Gesichter zu blicken. Martin Harnik erklärte so auch in der Mixed Zone: „Ich glaube, so viele Standardsituationen und Torschüsse hatten wir noch in keinem Spiel in dieser Saison. Das Tor war wie vernagelt.“ Auch das Auftreten der Gäste hat dem Stürmer nicht unbedingt gefallen: „Sandhausen war auf Zerstörung aus und hat immer noch irgendeinen Körperteil dazwischenbekommen. Wir können jetzt auch mal ein bisschen enttäuscht sein.“


Keine Schauspielerei

Und das entlud sich auch direkt nach dem Schlusspfiff. Der 96-Stürmer geriet verbal mit einigen Gegenspielern aneinander: „Ich habe den Sandhausen-Spielern nur gesagt, dass ich mit deren Art und Weise nichts anfangen kann. Wie sie lamentiert haben, geschrien und Theater gespielt haben.“ Harnik steht für ehrliche Arbeit. „So etwas frustriert mich, weil ich es nicht nachvollziehen kann. Ich habe Respekt davor, wie sie gekämpft haben. Aber das haben sie sich doppelt und dreifach kaputtgemacht, wie sie die Italiener nachgemacht haben“, erklärte er weiter.

Rückrunde anderes Kapitel

96 überwintert auf einem direkten Aufstiegsplatz. Darauf ausruhen sollten man sich laut Harnik allerdings nicht: „Der zweite Platz kann sich sehen lassen. Aber es bedeutet nicht viel. Die Rückrunde wird ein komplett neues Kapitel.“ Doch auch für den zweiten Teil der Saison hat er ein klares Ziel vor Augen: „Wenn wir gleiche Rückrunde mit 30 plus x spielen, wird der Aufstieg dabei herauskommen.“

Mehr Spielkontrolle nötig

Doch ein Selbstläufer wird das nicht. Ein „Weiter so“ soll es deswegen nicht gegen. Der Österreicher: „Das wird schwierig. Wir brauchen ein bisschen mehr Spielkontrolle.“ In der Winterpause haben die „Roten“ jetzt Zeit an diesem Defizit zu arbeiten. Am Ende zog der beste 96-Schütze der Hinrunde doch noch ein positives Fazit: „Wichtig ist, dass wir mittendrin sind und keinen großen Rückstand haben.“

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Knaller verhindert Hannovers Sprung an die Tabellenspitze

Hannover – Alle gegen Marco Knaller, so lautet die Devise in der Partie Hannover 96 gegen den SV Sandhausen. Aus allen Lagen schießen die 96er, doch an dem Sandhäuser Torwart ist einfach kein Vorbeikommen. Das Spiel endet 0:0. Dennoch überwintern die „Roten“ auf einem direkten Aufstiegsplatz.
Hielt alles, was auf seinen Kasten kam: Marco Knaller. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images


Stuttgart strauchelt erneut

Denn auch wenn in Hannover kein Tor fallen sollte, so präsentierte sich die Partie zwischen den Würzburger Kickers und dem VfB Stuttgart deutlich torreicher. Mit 3:0 besiegten die Kickers am Ende die Stuttgarter. Der Bundesliga-Absteiger verliert damit das zweite Spiel in Folge und überwintert auf dem Relegationsplatz.


96 kann Steilvorlage nicht nutzen

Da am Samstag bereits die Braunschweiger Eintracht nicht über ein 0:0 in Karlsruhe hinauskommen konnte, hätte Hannover mit einem Sieg im Heimspiel über Sandhausen die Tabellenführung übernehmen können. Doch trotz 24 abgefeuerter Schüsse auf das Gästegehäuse, sollte kein Treffer gelingen. Der Sprung an die Tabellenspitze blieb damit aus. Braunschweig wurde Herbstmeister.

Knaller als Hexer

Der Grund dafür ist schnell gefunden. Marco Knaller, Torwart des SV Sandhausen wuchs in diesem Spiel förmlich über sich hinaus. Egal ob Anton mit dem Kopf, Harnik mit dem Fuß, Harnik aus der Distanz, oder Füllkrug im Strafraum, Knaller schien mit tausend Händen jeden Ball zu entschärfen.

Hannover überwintert auf Aufstiegsplatz

Auch wenn 96 wirklich alles versuchte und nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung den Spielern ins Gesicht geschrieben stand, können die Roten zufrieden sein. Als bestes Team der letzten sechs Spiele, überwintert die Mannschaft als Zweiter auf einem direkten Aufstiegsplatz. Damit befindet sich Hannover voll im Soll. Es sollte ein ruhiges Weihnachtsfest für Trainer Daniel Stendel werden. Ihm ist es in der Hinrunde gelungen, die hohen Erwartungen an ihn und seine Spieler zu erfüllen.  Daran gilt es nach der Winterpause anzusetzen.

Zahlen – Daten – Fakten:

Hannover 96: Tschauner – Sorg, Anton, Sane, Prib – Bakalorz, Schmiedebach – Sarenren Bazee (72. Sobiech), Karaman (57. Füllkrug), Klaus (89. Bech) – Harnik

SV Sandhausen: Knaller – Klingmann, Gordon, Knipping, Paqarada – Pledl, Linsmayer (60. Lukasik), Kulovits, Kosecki (72. Kuhn) – Wooten, Höler (81. Karl)

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Füllkrug, Klaus / Linsmayer, Kosecki, Klingmann

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 30.296

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Premiere zum Jahresabschluss: 96 gegen Sandhausen – der Vorbericht

Hannover – Es ist das letzte Spiel vor Weihnachten und die vorerst letzte Pflichtspielpremiere für Hannover 96. Am Sonntag ist erstmals der SV Sandhausen zu Gast und soll als Weihnachtsgeschenk die drei Punkte am Maschsee lassen, damit Mannschaft und Fans der „Roten“ allen Grund zum Feiern haben.
Auch gegen den SV Sandhausen soll am Ende 96 jubeln.. Foto: Andreas Schlichter/Bongarts/Getty Images.


Historie in der 2. Bundesliga

Fehlanzeige. Bisher gab es noch überhaupt kein Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Es kommt demnach zur absoluten Premiere.

Aktuelle Form

Gemessen an den letzten fünf Spielen kommt es am Sonntag zum absoluten Topspiel der 2. Bundesliga. Denn, 96 führt die Formtabelle mit drei Siegen und zwei Unentschieden an. Zuletzt gelang am vergangenen Spieltag der so wichtige 2:1-Erfolg beim VfB Stuttgart. „Das Ziel war, oben ganz dicht dabei zu sein“, so Daniel Stendel auf der Pressekonferenz zum Spiel, „und da haben wir Montag noch mal einen entscheidenden Schritt gemacht, um das auch tabellarisch und punktemäßig deutlich zu machen. Ich glaube, dass die Entwicklung der Mannschaft sehr positiv ist.“ Durch das Unentschieden von Eintracht Braunschweig beim KSC, überwintert 96 bei einem Sieg definitiv auf einem direkten Aufstiegsplatz. Platz 3 ist schon vor dem Spiel fest in hannöverscher Hand.

Der SV Sandhausen ist das drittbeste Team der letzten fünf Spiele. Drei Siegen stehen ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Einem 3:1 beim 1. FC Nürnberg folgte ein 0:0 im Heimspiel gegen Würzburg. SVS-Coach Kenan Kocak ließ keinen Zweifel an der Qualität des kommenden Gegners: „Hannover 96 ist eine normale Bundesligamannschaft. Sie stehen zurecht dort oben und ich bin mir sicher, dies wird auch am Ende der Saison so sein!“


Personal:

Bei 96 fallen weiterhin Charlison Benschop, Timo Hübers und Mike-Steven Bähre aus. Dafür steht Artur Sobiech ebenso wieder zur Verfügung, wie Uffe Bech, der sein Comeback und seine Kader-Premiere in dieser Saison feiert.

Bei Sandhausen fehlt der gesperrte Tim Kister. Julian Derstroff muss mit einer Prellung passen.

Sandhäuser Sieg wäre ein Fußballwunder – Die Wettquoten:

Bei bet365 lauten die Quoten wie folgt:

Sieg 96: 1,6 — Remis: 3,8 — Sieg SV Sandhausen: 5,75


So könnten sie spielen:

Hannover 96: Tschauner – Anton, Strandberg, Sane, Prib – Bakalorz, Schmiedebach –  Sarenren Bazee, Karaman, Klaus – Harnik

SV Sandhausen: Knaller – Klingmann, Gordon, Knipping, Roßbach – Linsmayer, Kulovits – Pledl, Kuhn – Wooten, Höler

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Keine Hiobsbotschaft für Hannover 96 vor Heimspiel gegen Sandhausen

Hannover – UPDATE:  Beinahe hätte es vor dem Heimspiel gegen Sandhausen eine Nachricht gegeben, auf die Hannover 96 verzichten könnte. Vor dem letzten Spiel in der Hinrunde drohte sich ein Spieler verletzt abzumelden. Im geheimen Abschlusstraining am Freitag passiert es. Noch am Abend findet die Kernspin-Untersuchung statt.

Fällt gegen Sandhausen doch nicht aus: Noah Joel Sarenren Bazee. Foto:  Getty Images


Gerade erst zurück

Im Heimspiel gegen Aue vor vier Wochen feierte Noah Joel Sarenren Bazee sein Startelf-Comeback. Eine hartnäckige Hüftverletzung zwang ihm im Sommer zu einer OP mit anschließender dreimonatiger Pause. Nach seiner Rückkehr war der Youngster an den letzten fünf 96-Toren direkt beteiligt. Vier bereitete er vor, eins schoss er selbst. Bundesligisten hatten ihm längst auf dem Radar. 96 wollte auch deswegen seinen bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig verlängern.

Addukorenverletzung

Jetzt der bittere Rückschlag. Laut BILD rutschte der Flügelflitzer im Abschlusstraining aus und griff sich sofort an die Leiste. Humpelnd ging er in die Kabine. Ein Ausfall gegen Sandhausen galt daher laut BILD als sicher. Damit hätte der Topscorer der letzten Partien ersetzt werden müssen. Eine sofort durchgeführte Kernspin-Untersuchung sollte eine möglicherweise schwerere Verletzung ausschließen. Die Ergebnisse am Samstag ergaben, dass der 20-Jährige rechtzeitig zur Partie fit wird.

Wichtige Personalie

Die letzten Spiele konnte Sarenren Bazee beinahe im Alleingang entscheiden. Deswegen ist man in seinem Team besonders froh, keinen Ausfall beklagen zu müssen. Am Samstag konnte Entwarnung gegeben werden. Einer Nominierung in den Kader stand nichts im Wege. Ob der Flügelflitzer in der Startelf stehen kann, entscheidet Trainer Stendel am Sonntag.

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