„Ich traue beiden Teams den Aufstieg zu“ – Das Faninterview vor dem Gipfeltreffen in Stuttgart

Hannover – Der VfB Stuttgart empfängt Hannover 96. Klingt nach erster Liga? Ja, und dennoch handelt es sich hierbei um ein Montagabendspiel im Unterhaus. Beide Absteiger stehen mit Platz 1 und Platz 3 in der Spitzengruppe. Es erwartet uns also ein Topspiel, oder? Das und mehr besprechen wir mit VfB-Fan Tom von Rund um den Brustring.

Chores der VfB-Fans vor dem Heimspiel gegen Bielefeld am 06. November 2016. Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images
Choreo der VfB-Fans vor dem Heimspiel gegen Bielefeld am 06. November 2016. Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images


Abstieg mit Ankündigung

Moin Tom, vielen Dank für deine Zeit. Bei unserem letzten Faninterview im Februar warst du noch voller Hoffnung auf den Klassenerhalt. Am Ende musstet ihr mit uns zusammen direkt runter. Wie überraschend war für dich euer Abstieg?

Der Abstieg war sicher nicht plötzlich. Schon in der Vorsaison hatte Huub Stevens den VfB erst auf der Zielgeraden gerettet.

Worin lagen für dich letztlich die Gründe?

Die Kaderplanung wirkte nicht ausgewogen. Und nach dem Scheitern von Alexander Zorniger, übernahm Jürgen Kramny. Im letzten Spiel vor Weihnachten gab es einen Sieg über Wolfsburg. Das brachte die Festanstellung – ein eklatanter Fehler.

Warum war das ein Fehler?

Auch in der Zweiten Mannschaft stand er mitunter in der Kritik. Man sollte einem Trainer nicht eine so verantwortungsvolle Aufgabe geben, aufgrund einiger weniger guter Spiele.

Der Abstieg wäre also zu verhindern gewesen?

Auf jeden Fall. Wenn man an den richtigen Stellschrauben gedreht hätte. Wir haben uns in den letzten Spielen im freien Fall befunden (sieben Niederlagen in den letzten acht Spielen, Anm. d. Red.) und die Verantwortlichen haben nicht mehr reagiert.


Luhukay eine Enttäuschung

Dann hat man mit Jos Luhukay den Aufstiegstrainer schlechthin verpflichtet. Eine gute Entscheidung?

Dann wäre er noch im Amt (lacht). Luhukay wollte mehr Sicherheitsfußball spielen. Mit erfahrenen Kräften, die mehr oder weniger den Aufstieg garantieren.

Warum ist das ein Fehler?

Mit Jan Schindelmeiser wurde Anfang Juli ein neuer Sport-Vorstand mit eingesetzt. Der hat eine andere Philosophie.

Welche denn?

Vor allem mit jungen, noch entwicklungsfähigen Spielern zu arbeiten. Besonders Carlos Mané, der unter Luhukay völlig ohne Chance war, gehört in diese Kategorie. Der ist portugiesischer U21-Nationalspieler und wurde von Sporting Lissabon mit Kaufoption für zwei Jahre ausgeliehen. Die Option beträgt allerdings 15 Millionen Euro.

Kann man sich das als Zweitligist leisten?

Mané betrachte ich als Vorgriff für die erste Liga, die Chancen ihn fest zu holen ist als Aufsteiger sicher größer.

Weswegen musste Luhukay nach so kurzer Zeit gehen?

Zwischen ihm und Schindelmeiser hat es einfach nicht gepasst.

Wolf gute Wahl

Mit Hannes Wolf hat man sich für einen eher unbekannten Trainer entschieden. Was war dein erster Gedanke?

Ich hatte irgendwie gleich das Gefühl, es könnte passen. Auch wenn das im Rückblick natürlich leicht zu sagen ist (lacht).

Stuttgart ist seit dem letzten Spieltag Tabellenführer. Gehört da der VfB auch hin?

Mit unseren Voraussetzungen ist es sicher nicht arrogant zu sagen, dass wir da hingehören. Wir sind erster Aufstiegsfavorit.

Mit Martin Harnik spielt ein langjähriger VfB-Akteur jetzt bei 96. War es richtig, ihn gehen zu lassen?

Er ist ein toller Typ. Ich habe ihm teilweise wie ein Gestörter zugejubelt, weil er geniale Momente hatte. Aber es gab auch Situationen, da hätte ich ihn am liebsten nach Karlsruhe geschickt. Er spielt wie Doktor Jekyll und Mister Hyde. Es war für beide Seiten gut, sich zu trennen. Er ist ja nun recht erfolgreich in Hannover.

Ist Simon Terodde ein Upgrade?     

Zum Harnik der letzten Saison mit Sicherheit. Ich möchte aber nichts Negatives über ihn sagen. Wer weiß, vielleicht hätte er bei uns auch wieder so getroffen wie früher.

96 geht mit dem VfB hoch

Beide Vereine haben Erstligakader. Ist das nicht ein Risiko?

Der VfB-Kader ist homogener als letzte Saison. Da ist ein starkes Korsett. Ich hoffe, es wurde nicht alles auf eine Karte gesetzt. Beide müssen wohl tatsächlich aufsteigen, sonst wird es wohl größere Umbrüche geben.

Traust du das beiden Mannschaften auch zu?

Ja, ich traue es beiden auf jeden Fall zu.

Was erwartest du von dem Spiel am Montag?

Es ist ein echter Gradmesser. Und somit sehr wichtig. Ich erwarte ein sehr enges Spiel. Schließlich ist Hannover Aufstiegskandidat Nummer Zwei (lacht). Eben ein großer Prüfstein.

Wie geht das Spiel aus? Dein Tipp, bitte.

Ich tippe auf ein 2:1.

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Dr. Felix Brych pfeift das Spitzenspiel – für die „Roten“ eine gute Nachricht

Hannover – Ein richtiges Spitzenspiel braucht auch einen richtig guten Mann an der Pfeife. Dr. Felix Brych ist so einer, er wird am Montag das Topspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Hannover 96 pfeifen. Für die „Roten“ ist das keine so schlechte Nachricht.

Dr. Felix Brych hat Hannover 96 schon oft gepfiffen. (Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)
Dr. Felix Brych hat Hannover 96 schon oft gepfiffen. Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images


Große Erfahrung

Schiedsrichter Dr. Felix Brych darf ohne Frage als einer der aktuell besten Schiedsrichter bezeichnet werden, die der DFB zu bieten hat. Insgesamt 573 Spiele hat der 41-jährige Jurist in seiner Karriere gepfiffen. 221 davon in der 1. Bundesliga, 39 Partien sogar in der Champions League. In der Saison 2013/2014 pfiff er das Finale der Europa League, ein Jahr darauf das Finale des DFB Pokal. Auch bei der EM 2016 war er in drei Partien im Einsatz, musste aber nach dem guten Abschneiden der DFB-Elf frühzeitig das Turnier beenden.

Alles in allem will der DFB beim wohl größten Spiel der diesjährigen Zweitliga-Saison kein Risiko eingehen und – anders als zuletzt – keinen unerfahrenen Kollegen ein Spiel von Hannover 96 pfeifen lassen. Felix Brych, der seit 2001 in der Bundesliga aktiv ist, hat sich in den letzten Jahres so etwas einen Status als „96-Fachmann“ erarbeitet. Denn in seiner Karriere pfiff er insgesamt bereits 36 Spiele von Hannover 96. Die Bilanz ist dabei äußerst positiv aus Sicht von Hannover 96: 15 Siege, 13 Niederlagen und acht Remis gab es unter seiner Leitung.


96, Stuttgart und Brych – das gab es schon einmal

In dieser Saison hatte Hannover 96 schon einmal das Vergnügen, von Felix Brych gepfiffen zu werden. Beim 2:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli leitete der Münchener die Partie – und machte trotz des Sieges keine allzu gute Figur. Unter anderen erkannte er einen Treffer von Iver Fossum wegen einer  vermeintlichen Abseitsstellung nicht an.  Brych war aber auch schon häufiger mit von der Partie, wenn den „Roten“ ein Überraschungsergebnis gelang. So etwa beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg (2013) oder dem legendären 4:4 gegen Borussia Dortmund (2009).

Duelle zwischen dem VfB Stuttgart und Hannover 96 pfiff Brych bereits fünf Mal. Die vergangenen Duelle unter der seiner Leitung endeten jeweils 4:2 – einmal siegte Hannover, einmal der VfB. Viele erinnern sich aber vielleicht auch an ein 3:3 in Hannover aus dem April 2006. Die „Roten“ führten bereits mit 3:1 (Tore von Hanno Balitsch, Jiri Stajner und Per Mertesacker), ehe der VfB noch spät zum 3:3 ausgleichen konnte.

Langweilig wird es also nie, wenn Felix Brych ein Spiel der „Roten“ pfeift – das wird auch Montag nicht anders sein.

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Wird 96 doch noch in Leverkusen fündig?

Hannover – Im vergangenen Winter sucht Hannover 96 einen Stürmer und interessiert sich für Stefan Kießling von Bayer 04 Leverkusen. Der Transfer scheiterte. Ein Jahr später kann doch noch ein Werkself-Akteur den Weg nach Hannover finden. Denn der Spieler ist im Rheinland unzufrieden und am Maschsee hat man Bedarf auf seiner Position.

Einer der beiden Spieler könnte bei Hannover 96 landen. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images.
Einer der beiden Spieler könnte bei Hannover 96 landen. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images.


Hannover plant Veränderungen

Im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker kündigte Geschäftsführer Martin Bader die „Möglichkeiten zur Veränderung“ des 96-Gesichts nach der Winterpause an. Bei Felipe und Florian Hübner deuten sich demnach Leihgeschäfte an. Felipe „hat eine hohe Wahrnehmung im Ausland“ und für Hübner „gibt es viele Anfragen aus der 2. Liga“, weiß der 96-Macher zu berichten. Außerdem möchte Defensivallrounder Andre Hoffmann gern weg, um Spielpraxis zu sammeln.


Ohne Einsatzminute

Ein ähnliches Schattendasein fristet auch ein Defensivaktuer bei Bayer Leverkusen. Die Rede ist von Roberto Hilbert. Auch er stand, genau wie Hoffmann, in keinem Ligaspiel im Kader. Auch er möchte deswegen seine Situation verbessern. „Wenn im Winter eine interessante Anfrage kommt, werden wir uns zusammensetzen und sicher eine Lösung finden“, erklärte der 32-Jährige ebenfalls im kicker. „Ich bin fit und möchte spielen. Und das ist im Moment nicht gegeben“, kündigte der ehemalige Nationalspieler seinen Abschied an.

Baustelle Außenverteidigung

Könnte sein Weg nach Hannover führen? Warum nicht? Auch hier versucht sich ein Spieler mit Nationalmannschaftserfahrung auf der rechten Defensivseite. So richtig überzeugend sind seine Leistungen allerdings nicht. Daher probierte Trainer Daniel Stendel oft einen anderen Rechtsverteidiger aus. Und stellte so Waldemar Anton auf den Flügel, der innen aber sein größtes Potential besitzt. Ein Neuzugang wäre demnach nur folgerichtig.

Leverkusener 1 Jahr später

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung will von einem möglichen Transfergeschäft erfahren haben. So könnte es einen Leverkusener ein Jahr später nach Hannover verschlagen. Bleibt zu hoffen, er startet kurz vor der Winterpause nicht ebenso durch, wie Stefan Kießling vor Jahresfrist.

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Fällt Salif Sane in Stuttgart aus?

Hannover- Gegen Ende der Rückrunde gibt es mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart noch ein richtiges Highlight. 96 darf als Dritter mit nur drei Punkten Vorsprung auf Platz 5 nicht verlieren. Der VfB könnte den Vorsprung seinerseits auf sieben Punkte vor dem Mitabsteiger ausbauen. 

Vermied bisher ein klares Bekenntnis zu Hannover 96 Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Stoppt ihn eine Schulterprellung? Salif Sane. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images


Bestbesetzung erbeten

Aufgrund dieser Konstellation braucht Hannover jeden Mann. Vor allem die Defensive wird bei Gegenspielern wie Simon Terodde und Carlos Mane sicher intensiv auf den Prüfstand gestellt werden. Auf dem Papier besteht nur in Bestbesetzung eine realistische Chance ohne Gegentor bleiben zu können.

Sane pausiert

Ausgerechnet kurz vor dem Spiel am Montag, droht aber ein Star auszufallen. Am Donnerstag musste Salif Sane beim Mannschaftstraining passen.  Zwei Tage zuvor fiel der Senegalese auf die Schulter. Eine schwere Verletzung konnte glücklicherweise ausgeschlossen werden. Aber da sind die Schmerzen.


Erneute Abwehrrotation?

Für die zu erwartenden intensiven Zweikämpfe mit den Stuttgarter Angreifern, sind Schmerzen wohl das Schlechteste was passieren kann. Daher ist unklar, ob der vermeintlich wertvollste Spieler der gesamten 2. Bundesliga am Montag auflaufen können wird. Sollte er ausfallen, dürfte Waldemar Anton wieder in der Innenverteidigung ran und Oliver Sorg wäre als Rechtsverteidiger wohl gesetzt.

Wie in Stuttgart bestehen?

Ob das so für Stuttgart reicht? Defensiv vielleicht nicht. Aber da ist ja auch noch eine Offensive. Kassiert 96 hinten das eine oder andere Gegentor, müssen Martin Harnik und Co. eben vorne öfter treffen. Der Ex-Stuttgarter hat sich ja auch vorgenommen zu jubeln. Eine perfekte Gelegenheit.

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Der Gegner-Check! Das muss man über den VfB Stuttgart wissen

Hannover – Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass für Hannover 96 am Montagabend das Flutlicht angeht. Der Gegner ist niemand geringeres als Mit-Aufstiegs-Favorit VfB Stuttgart. Die Schwaben grüßen neuerdings von der Spitze, Hannover will dringend dranbleiben. Wir haben den Gegner in den Fokus genommen.

Simon Terodde und Kevin Großkreutz - zwei schillernde Namen beim VfB. (Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)
Simon Terodde und Kevin Großkreutz – zwei schillernde Namen beim VfB. Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images


Das passierte vor dieser Saison

Ähnlich wie Hannover 96, gab auch der VfB Stuttgart nach dem bitteren Abstieg das Ziel sofortigen Wiederaufstieg aus. Von großen Namen wie Filip Kostic (für 15 Mio. zum HSV) oder Timo Werner (für 10 Mio. zu RB Leipzig) trennte man sich, dafür kamen unter anderem Benjamin Pavard (für 5 Mio. von Lille), Simon Terodde (für 3 Mio. aus Bochum) oder Carlos Mané (für 1,6 Mio. Leihgebür aus Lissabon, Kaufoption: 15 Mio. Euro).


So verlief die Saison bislang

Nach vier Spieltagen Spielen musste Trainer Jos Luhukay, dessen Name auch immer mal bei den „Roten“ in der Verlosung war, bereits seinen Trainerstuhl freimachen. Für den VfB hatte es hier bereits zwei Niederlagen gesetzt (1:2 gegen Heidenheim und 0:1 gegen Düsseldorf). Für ihn übernahm der bis dato vollkommen unbekannte Hannes Wolf von der Reserve des BVB. Doch seit er das Ruder übernommen hat, läuft es für den VfB. Die Mannschaft spielt enorm stark und liefert zudem die gewünschten Ergebnisse ab. Nicht zu Unrecht steht das Team derzeit als frischgebackener Tabellenführer an der Spitze der Tabelle.

Das sind die Stärken im Team

29 Tore gegen 29 Tore. Der VfB Stuttgart hat exakt so viele Tore geschossen, wie Hannover 96 auch – und damit den besten Sturm der Liga. Neuzugang Simon Terodde vom VfL Bochum ist voll eingeschlagen und bereits zehn Saisontore und eine Vorlage. Auch Torhüter Mitch Langerak zeigt, dass er deutlich mehr, als nur eine Nummer 2 – wie er es jahrelang beim BVB war – ist und ist ein starker Rückhalt. Kapitän und VfB-Urgestein Christian Gentner ist mit seinen 31 Jahren Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der Schwaben und immer für einen Treffer gut – fünf davon sind es bereits.

Auch Neuzugang Carlos Mané überzeugt, seit er sein Debüt am 8. Spieltag geben durfte. Der Portugiese konnte in seinen acht Spielen ebenso viele Scorerpunkte sammeln. In der Abwehr hat sich der junge Timo Baumgartl stabilisiert und spielt eine sehr solide Runde.

 Hier liegen die Schwachpunkte

Der VfB Stuttgart hat seine Stärken klar in der Offensive – was hin- und wieder zulasten der Defensive geht. Marcin Kaminski und Benjamin Pavard haben sich noch nicht richtig eingespielt und wirken bei schnellem Angriffsspiel der Gegner mitunter etwas passiv.

Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz mag zwar ein schillernder Name am Neckar sein, von seinen eigenen Ansprüchen als Führungsspieler voran zu gehen, ist er allerdings meilenweit entfernt. Er hat bislang noch nicht überzeugen können. Gleiches gilt auch für Abwehrspieler Florian Klein, der zuletzt gegen Aue ebenso wie Großkreutz nur auf der Bank saß. Im Defensivbereich der Schwaben herrscht also noch viel Fluktuation und Verbesserungspotenzial.

Übrigens: Geht es nach den berühmten Spielernoten des Kicker, liegt der VfB Stuttgart nur auf Rang neun in der Tabelle – einen Platz vor den „Roten“.

So ist die Bilanz gegen Hannover 96

Anders als bei vielen Begegnungen, die die „Roten“ in dieser Saison als Premiere bestreiten durften, sind Aufeinandertreffen mit dem VfB ein alter Hut. Bereits zum 60. Mal stehen sich beide Teams am Montagabend gegenüber. Die bisherige Bilanz spricht leicht für den VfB. 21 Spiele gewann Hannover 96, 27 Partien gingen an die Schwaben und 11 Male trennte man sich Unentschieden.

Dass es – rein statistisch – nicht allzu viel zu holen gibt am Neckar (nur sieben von 30 Spielen konnte Hannover 96 gewinnen), störte die Mannschaft selbst in der Abstiegssaison nicht. Im vergangenen Jahr siegte Hannover unter Trainer Thomas Schaaf mit 2:1 beim VfB – durch einen Doppelpack von Christian Schulz. Wunder gibt es also immer wieder in Stuttgart – vielleicht ja auch am Montagabend…

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Darum würde Martin Harnik auch gegen Stuttgart jubeln

Hannover – Wenn man einen Spieler herausheben will, auf den es am Montagabend beim Topspiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart ankommt, dann ist das Martin Harnik. Der Ex-Stuttgarter will sich keinesfalls zurückhalten und zeigt sich eine halbe Woche vor dem Duell hochmotiviert.

Martin Harnik würde auch gegen den VfB Stuttgart jubeln. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Martin Harnik würde auch gegen den VfB Stuttgart jubeln. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

„Bei der Aufstellung geht das Kribbeln los“

Martin Harnik spielte insgesamt sechs Jahre für den VfB Stuttgart, kennt viele Spieler der Schwaben noch sehr gut. Nach seinem eher unschönen Abschied aus der Neckarstadt geht es am Montagabend beim Topspiel der „Roten“ gegen den VfB erstmals zurück an seine alte Wirkungsstätte. Beim Pressegespräch in der HDI-Arena hat der Österreicher einen Einblick in sein Seelenleben gegeben. „So richtig spannend wird’s erst, wenn es Richtung Stadion geht. Die Anspannung ist am größten, wenn ich die Aufstellung beim VfB sehe, die Namen der alten Kameraden. Ich glaube, dann geht’s erst richtig los.“


Ansonsten geht Harnik motiviert bis in die Haarspitzen in das Duell mit dem Tabellenführer. Er weiß, welche Stunde geschlagen hat und wie wichtig die Partie nicht nur für die Stimmung rund um den Maschsee ist: Es ist nicht so einfach, einen Tipp abzugeben. Aber so viel kann ich sagen: Wir wollen da mindestens einen Punkt holen. Aber es kommt auf den Spielverlauf an. Wenn wir drei Elfmeter verschießen und sechsmal allein aufs Tor zulaufen, wäre ein Punkt ein bisschen wenig.“

„Es wird ein geiles Spiel“

Sollte dann tatsächlich ausgerechnet Harnik, der in seiner Karriere 68 Tore für den VfB Stuttgart geschossen hat, treffen, muss man aus 96-Sicht nicht mit einem Jubel-Boykott rechnen. Harnik dazu: „Es hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun, wenn ich mich für meinen Verein freue. Sollte ich in Stuttgart treffen, freue ich mich für meine Mannschaft und den Verein. Und nicht, weil ich dem VfB Stuttgart ein Tor eingeschenkt habe.“

Eine faire Einschätzung Harniks, der sich mittlerweile bestens in der Hauptstadt Niedersachsen eingelebt hat. Als langjähriger Schwabe wundert er sich dennoch über die Art, wie die Stadt Hannover von außen betrachtet wird: „Eine Außendarstellung ist nicht vorhanden, habe ich das Gefühl. Es redet auch niemand über Hannover außerhalb von Hannover. Jeder weiß, wo Hannover liegt, aber keiner weiß so richtig, was da los ist. Mir ging es genauso. Dabei hat Hannover, wenn man erst mal hier lebt, unheimlich viel zu bieten.“

Umso mehr wird es darauf ankommen, am Montag im Free-TV Fußballdeutschland zu zeigen, zu was Hannover 96 in der Lage ist. Findet auch Harnik: „Es wird ein geiles Spiel. Montagabend gegen den Tabellenführer, Mitabsteiger, die Konstellation ist definitiv besonders. Wir spielen alle hier darum, wieder aufzusteigen. Und wenn wir da Motivationsprobleme hätten, dann hätten wir keine 28 Punkte.“

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Der wackelnde Trainer – Hannoverliebt vor dem Topspiel in Stuttgart

Hannover – Hannoverliebt, das ist die neue Kolumne hier bei TheWalkingRed. Ihr kennt runnertobi von Mein Sport Radio? Hier lernt ihr ihn ganz neu kennen. Genießt nun auch sein geschriebenes Wort. Natürlich weltexklusiv.

Daniel Stendel und seine Mannschaft haben einige Aufgaben vor sich. (Foto: Marc Mueller/Bongarts/Getty Images)
Daniel Stendel sieht sich mit Kritik konfrontiert.  Foto: Marc Mueller/Bongarts/Getty Images


Kind macht Druck

„Nach dem Sandhausen-Spiel müssen wir entscheiden, wie es weitergeht. Da gibt es vielfältige Fragen“ – so Martin Kind zur BILD. Rummms! Vor gut zwei Wochen hat unser Präsident noch 30 + x Punkte gefordert und zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde legt er nach. Es ist eigentlich ein bisschen unglaublich, dass ein Trainer in seiner ersten richtigen Saison bei einer Profimannschaft auf Platz 3 liegend derart angezählt wird. 15 Spiele, vier Unentschieden und drei Niederlagen. Aktuell bedeutet das zwei Punkte hinter dem direkten Aufstieg.

The Bock One

Als man zum Ende der letzten Saison beschloss aus dem Übergangscoach Daniel Stendel den Leiter des Projekts Aufstieg zu machen, musste doch jedem im Verein klar gewesen sein, dass man mit dieser Entscheidung nicht die Garantie zum direkten Wiederaufstieg auf die Bank setzt. Ja, er war „The Bock-One“ und er hat einer quasi abgestiegenen Mannschaft wieder ein wenig Leben eingehaucht und die letzten Spiele vernünftig zu Ende spielen lassen. Und ja, es haben sich alle sehr gefreut, dass er jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Weg in die erste Elf ermöglicht hat. Etwas, das in Hannover viele Jahre fast unmöglich erschien.  Und auch die volle Identifikation mit Stadt und Verein hat viele Leute begeistert.


Spielerische Hausmannskost

Aber das alles sagt nicht wirklich viel über seine Fähigkeiten aus, eine Mannschaft an die Spitze – oder meinetwegen auf Platz 2 – der 2. Liga zu führen. Daniel Stendel befindet sich aktuell in seiner ersten richtigen Saison als Profitrainer und er lernt vermutlich jede Woche mehr dazu als in 17 Spielen vor dieser Zeit. Nüchtern betrachtet hat Hannover 96 diese Saison spielerisch wenig begeistert. Hier und da mal eine Halbzeit, die ganz nett anzuschauen war; ab und zu mal ein gut herausgespieltes Tor eingestreut (das 3:2 gegen Heidenheim hat vermutlich jeder noch vor Augen). Aber für eine Mannschaft, die mit der Vorgabe „der Aufstieg ist alternativlos“ in die Saison gegangen ist, ist das zu wenig. Die Abwehr ist – nicht zuletzt wegen ständig wechselnder Besetzungen – eine große Baustelle. Ein konsequenter und organisierter Spielaufbau wird auch mehr vermisst als gesehen. Das muss sich der Trainer ankreiden lassen.

Neuer Trainer beginnt bei Null

Auf der anderen Seite ist dem Trainer ebenfalls zuzuschreiben, dass die Mannschaft an sich glaubt und nicht aufgibt. Rückschläge während des Spiel, Platzverweise oder Rückstände kann sie wegstecken. In diesem Bereich hat Daniel Stendel viel erreicht und es ist in meinen Augen nicht selbstverständlich, dass so etwas nach einem Abstieg direkt wieder funktioniert. Bleibt die Frage ob es Stendel schafft die spielerische Komponente auf den richtigen Weg zu bringen. Doch was ist die Alternative? Ein neuer Trainer im Winter? Und der fängt dann auch wieder bei Null an. Es geht ja nicht darum einem Abstiegskandidaten, der in einer Krise steckt ein bisschen Feuer unterm Hintern zu machen. Es gilt am Ende der Saison mindestens 15 – besser noch eine mehr – Mannschaften hinter sich gelassen zu haben. Ob zu den vielfältigen Fragen in der Winterpause auch die Frage nach einem neuen Trainer gehört, wird nicht unerheblich vom Spiel am kommenden Montag gegen Stuttgart abhängen. Eine Niederlage ist mit den genannten Zielen („30 + x“ und „7 Punkte aus den letzten 3 Spielen) nicht vereinbar. Bleibt also zu hoffen, dass Martin Kind durch seine Forderungen sich und Daniel Stendel nicht in eine Situation gebracht, die in der Winterpause zu einem großen Knall führt.

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Andre Hoffmann: „Ich passe aktuell nicht rein“

Hannover – Andre Hoffmann ist bei Hannover 96 aufs Abstellgleis geraten. Zuletzt schaffte er es nicht einmal mehr in den Kader der „Roten“.  Jetzt hat er sich ausführlich zu seiner aktuellen Situation und zu seiner Zukunft geäußert.

Auf dem Platz sucht man Andre Hoffmann in dieser Saison vergebens. (Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images)
Auf dem Platz sucht man Andre Hoffmann in dieser Saison vergebens. (Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images)

Keine Chance unter Stendel?

Als André Hoffmann 2013 vom MSV Duisburg zu Hannover 96 wechselte, galt er als großes Abwehrtalent. Der kantige Innenverteidiger sollte ein wichtiger Baustein für die Zukunft in der Abwehr der „Roten“ werden. Doch Hoffmann kommt unter Trainer Daniel Stendel gar nicht mehr zum Zug, obwohl er seit längerer Zeit schon fit ist. Mit der Bild hat er über seine aktuelle Situation gesprochen: „Jeder Trainer hat seine Ideen. Es deutet alles darauf hin, dass ich da aktuell nicht reinpasse. Dieses Gefühl wird mir aus meiner Sicht vermittelt, besonders am letzten Wochenende. Da fehlten Felipe und Strandberg und ich hatte fest mit einem Kader-Platz gerechnet. Ich war wieder nicht dabei, das ist für mich der klare Hinweis, dass nicht mit mir geplant wird.“


Der Frust bei Hoffmann sitzt spürbar tief. Verständlich für einen, der von der U16 bis zu U21 alle Nachwuchs-Nationalmannschaften des DFB durchlaufen hat. „Die Enttäuschung ist natürlich da, keine Frage. Es ist schwer, wenn man Woche für Woche nicht dabei ist. Und es ist ja auch klar, dass das auf Sicht kein Dauerzustand sein kann.“ Deswegen möchte Hoffmann alles daransetzen, in der Zukunft wieder auf dem Platz zu stehen – und zwar möglichst bei einem anderen Verein.

Lange Verletzungszeit

„Mein Berater arbeitet mit Hochdruck an einer guten Lösung. Wie die aussieht, weiß ich noch nicht, vielleicht in drei, vier Wochen“, erklärt Hoffmann. Es deutet also alles auf einen baldigen Abschied von Hoffmann, der das Kapitel Hannover 96 wohl nach drei Jahren bei den „Roten“ zuschlagen muss.

Aus seiner Sicht wäre das eigentlich nicht nötig, denn nach eigener Aussage bedeutet ihm Hannover sehr viel: „Ich bin gerne in Hannover und bei 96. Ich weiß auch zu schätzen, wie mich der Verein unterstützt hat, als ich so schwer verletzt war. Dafür bin ich dankbar und würde gerne etwas zurückgeben. Aber das kann ich nur auf dem Platz.“

Das Thema Verletzung hat ihn offenbar tatsächlich aus dem engeren Kreis der Mannschaft geworfen. Nachdem sich Hoffmann vor rund einem Jahr langsam aber sicher nach seinem Kreuzbandriss vom Juni 2014 und anschließenden Patellasehnenproblemen erholt hatte, schaffte er es unter Thomas Schaaf zu Beginn der Rückrunde wieder zu seinem Stammplatz. „Das war ein gutes Gefühl. Leider hatten wir da mit der Mannschaft keinen Erfolg“, sagt Hoffmann heute. Eine Sehnenreizung ließ ihn anschließend die Vorbereitung auf die aktuelle Saison verpassen – der Anfang vom Ende?

Für Andre Hoffmann sieht es derzeit so aus: „Ich bin gerne in Hannover und bei 96. Ich weiß auch zu schätzen, wie mich der Verein unterstützt hat, als ich so schwer verletzt war. Dafür bin ich dankbar und würde gerne etwas zurückgeben. Aber das kann ich nur auf dem Platz.“ Recht hat er.

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So emotional war der erste Profi-Auftritt von Elias Huth

Hannover – Elias Huth stand zwar nur eine Minute auf dem Platz am Wochenende. Doch diese Minute wird er in seinem Leben wohl nicht mehr vergessen. Auch 96-Boss Martin Kind freut sich über eine weitere Alternative im Sturm.

Elias Huth hat sein Profi-Debüt gegeben. (Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)
Elias Huth hat sein Profi-Debüt gegeben. (Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Jung, dynamisch – Huth!

Es läuft die 92. Minuten im Spiel von Hannover 96 gegen den 1. FC Heidenheim. Hinter den Spielern und Fans liegt ein ereignisreiches Spiel voller Kampf, voller Wendungen und kleinen und großen Heldengeschichten. Einer der Protagonisten, Martin Harnik, geht in der 92. Minute vom Feld. Unter dem Applaus der Fans verlässt er das Spielfeld – und dann wird es noch einmal laut. Denn Elias Huth, 19-jähriges Sturmtalent der „Roten“ hat soeben das Feld betreten.

Für Hannover 96 geht es darum, das Spiel über die Zeit zu bringen, doch für den gebürtigen Frankfurter, der erst im Sommer 2015 zu den „Roten“ kam, hat sich in dieser Minute ein Lebenstraum erfüllt. Er ist jetzt offiziell Profifußballer und hat das erste Mal Stadionluft in der großen HDI-Arena schnuppern dürfen. Die Zuschauer begrüßen ihn mit den für seinen Namen klassischen „Huth, Huth, Huth“-Rufen.

Eine Wette auf die Zukunft

Elias Huth gilt als großes Sturmtalent. Aus diesem Grund hat Martin Bader ihn erst Anfang Oktober mit einem Profivertrag ausgestattet – jetzt also das Pflichtspiel-Debüt. Martin Bader, Sportlicher Leiter, hatte den Schritt seinerzeit so begründet: „Elias hat in den vergangenen Monaten eine tolle Entwicklung genommen und den Übergang vom Nachwuchs- in den Herrenbereich sehr gut bewältigt.“

Schon in der vergangenen Saison traf Huth für die U19 der „Roten“ in 19 Ligaspielen elf Mal, ein Tor bereitete er vor.  Den meisten dürfte aber vor allem sein Auftritt im DFB-Junioren-Pokalfinale in Erinnerung geblieben sein. Hier markierte er beim: 4:2-Sieg über Hertha BSC den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich und wurde vor dem 2:1 für Hannover 96 elfmeterreif gefoult. Auch hier gab es bereits die erste größere Bühne für Huth, immerhin war das Spiel beim TV-Sender „Sport1“ zu sehen.

Doch diese Bühne, ein echtes Bundesliga-Stadion mit euphorischen Fans, die den eigenen Namen rufen – das dürfte Huth noch lange in Erinnerung bleiben.

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Darf Florian Hübner 96 im Winter verlassen?

Hannover –  Florian Hübner hat sich bei seinem Wechsel nach Hannover viel vorgenommen. Er kommt mit der Empfehlung zu 96, in Sandhausen unumstrittener Stammspieler zu sein. Bisher bekommt der Verteidiger allerdings kein Bein an den Boden. Trennen sich die Wege im Winter wieder?

Seine Chance auf Einsätze nimmt ab. Neu-Hannoveraner Florian Hübner. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images
Hatte sich viel mehr ausgerechnet: Verteidiger Florian Hübner. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images


Kader könnte sich verändern

Entgegen der Aussagen von Martin Bader, könnte sich der 96-Kader im Winter durchaus verändern. „Martin Bader hat jetzt vielfältige Aufgabe“, erklärte dazu Klubchef Martin Kind vielsagend gegenüber der Zeitung Neue Presse . Allein darf der Geschäftsführer diese Aufgaben allerdings nicht erledigen. „Aufsichtsrat Martin Andermatt ist einzubeziehen“, stellte Kind klar.

Zukunft für Hübner?

Eine dieser Aufgabe dürfte die Entscheidung sein, ob man weiter auf Florian Hübner bauen will. Der 25-Jährige kam erst im Sommer vom SV Sandhausen. In der Vorbereitung konnte er nicht überzeugen. Hinter Salif Sane, Stefan Strandberg und Felipe, ist er derzeit nur Innenverteidiger Nummer vier. Zu wenig für einen Mann mit seinen Ambitionen. Vor seinem Wechsel an die Leine, sollen auch Erstligisten an dem 1,91-Meter-Hünen interessiert gewesen zu sein.

Hübner bisher außen vor

Er enstschied sich aber für Hannover. Bisher kam er allerdings erst auf ganze 18 Minuten auf dem Platz. „Ich empfehle dringend, Spieler abzugeben“, machte Kind deutlich. „Wir haben sonst 36 Spieler, wenn wir jetzt noch welche dazuholen.“ Neben Hübner sind auch Andre Hoffmann, Marius Wolf und die Außenverteidiger Oliver Sorg, sowie Miiko Albornoz potentielle Verkaufskandidaten. Es bleibt also spannend bei Hannover 96.

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