Zieler: „Abstieg hat wehgetan“


Hannover  – Ron-Robert Zieler spielt in dieser Saison für den englischen Meister Leicester City. Sein Kontakt nach Hannover ist nicht abgebrochen. Aus Ferne drückt der ehemalige Kapitän die Daumen und freut sich auch für seinen Nachfolger.

Ron-Robert Zieler bei seinem Premier League Debüt. Foto: Sau Forster/Getty Images

Ron-Robert Zieler bei seinem Premier League Debüt. Foto: Sau Forster/Getty Images

Keine Verabschiedung am Sonntag

Vor dem Heimspiel gegen Dresden, wollte Hannover 96 seinen ehemaligen Kapitän verabschieden. Zieler bekam allerdings keine Freigabe von seinem neuen Klub. Für den Tag ist Training angesetzt. Das darf der ehemalige 96-Kapitän nicht verpassen.

Daumen drücken für Hannover 

Der Kontakt in seine alte Heimat besteht nach wie vor: „Natürlich. Ich hatte da eine tolle Zeit, habe noch einige gute Freunde, mein Patenkind lebt in Hannover. Ich werde sicher das ein oder andere Mal vorbeischauen. Ich freue mich für 96 und drücke fest die Daumen, dass es mit dem Aufstieg klappt. Der Abstieg hat sehr wehgetan. 96 gehört in die Bundesliga“, äußerte sich der 27-Jährige in BILD.

Gratulation an Nachfolger

Philipp Tschauner hat den Kampf um seine Nachfolge bei den Niedersachsen gewonnen. Von seinem Vorgänger gab es dafür lobende Worte:“Ich habe ihm zur Nummer 1 gratuliert. Für Tschauni ist das eine tolle Sache. Ich freue mich für ihn, dass er spielt.“

Plötzlich Ersatzbank 

Welches Privileg es ist, im Tor stehen zu dürfen, bekam Zieler zu Beginn der Saison zu spüren. In Hannover war er stets unangefochten. Nach dem Abstieg seines Teams, entscheid er sich im Sommer für einem Wechsel zum englischen Meister. Dort machte er bisher neue Erfahrungen. Kasper Schmeichel blieb im Tor von Leicester. Der Weltmeister von 2014 musste sich zunächst auf die Bank setzten. „Wenn man bei 96 so lange die Nummer 1 war und vor allem so viele Spiele in Folge gemacht hat, ist die Bank schon eine Umstellung“, gab der 27-Jährige zu und ergänzte, „Aber Frust gibt es keinen. Ich bleibe dran und werde weiter Gas geben. Ich will mich hier durchsetzen.“

Saison ist lang

Sein neue Trainer machte dem Keeper auch Hoffnung darauf: „Er hat betont, dass die Saison lang ist, wir viele Spiele haben und er rotieren will. Kasper ist mit einem Meisterbonus in die Saison gestartet. Aber ich bin guter Dinge, dass ich meine Einsätze bekomme.“ Aufgrund einer Verletzung Schmeichels, kam das Premier League Debüt am 27. August. Beim 2:1-Sieg über Swansea City wurde er eingewechselt.

Nationalmannschaft im Blick

Sich gegen Schmeichel durchzusetzen ist nur ein Teilziel für den ehemaligen Nationaltorwart. Er hofft auf eine Rückkehr in das Team von Joachim Löw: „Mein Ziel ist es, irgendwann wieder dabei zu sein. Aber mein Fokus liegt jetzt erst mal voll und ganz auf Leicester. Über den Verein kann ich mich auch wieder fürs Nationalteam empfehlen.“

 

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