Hotaru Yamaguchi vor Bundesligadebüt


„Einen Menschen, der auch in der Finsternis ein Licht ausstrahlt“, wünschte sich Papa Kenisha und gab seinem Sohn den Namen „Hotaru“ (Glühwürmchen) berichtet der stolze Vater der
„Neuen Presse“.

Und genau so ein Mensch scheint der Neuzugang von Hannover 96 zu sein. Bei Cerezo Osaka spielte er zwischen 2010 und 2012 mit Hiroshi Kiyotake zusammen und sammelte bereits Erfahrung im Abstiegskampf. Trotz Abstiegs aus der J-League blieb Hotaru in Osaka und wurde so zum Helden. Als das Angebot aus der Bundesliga kam, legte man ihm keine Steine in den Weg. „Die Bundesliga ist für Japaner der Olymp des Fußballs“, sagte ein Mitarbeiter des japanischen Privatsenders MBS im Gespräch mit der „Neuen Presse“.  Am Dienstag dieser Woche wurde ein Beitrag über Yamaguchi für die Reihe „Erfolgreiche Japaner im Ausland“ gedreht.

In Hannover soll es anders kommen als in Osaka. Der Klassenerhalt soll mit aller Kraft erreicht werden. Seine Teil dazu beitragen könnte der japanische Nationalspieler, beim Gastspiel in Leverkusen.  Nach dem Trainingslager in Belek gehörte der Yamaguchi zum Spieltagskader.

Im Training nimmt er die Postion des gesperrten Salif Sanè ein. Dieser spielte gegen Darmstadt rechts in der Mittelfeldraute. In Osaka spielte er Yamaguchi generell im Zentrum, kam aber auch auf dem rechten Flügel zum Einsatz. Sollte sich Thomas Schaaf auch in der BayArena für diese Variante entscheiden, könnte er eine rein japanische rechte Seite mit Hiroki Sakai hinter sich auf der Position des Rechtsverteidigers bilden. Verständigungsschwierigkeiten sind da ausgeschlossen.

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