„Wollen Punkte mitnehmen“ – 96 vor dem Spitzenspiel in Stuttgart


Hannover – Am Montag steht das Gipfeltreffen in der 2. Bundesliga an. Hannover 96 gastiert beim VfB Stuttgart. Der VfB ist als Tabellenführer vier Punkte vor dem Dritten aus Hannover. Die „Roten“ überlassen nichts dem Zufall und fliegen in die Schwabenmetropole. Ansonsten gibt es aber keine besondere Vorbereitung, wie Coach Daniel Stendel auf der Pressekonferenz erklärt.

„Wir wollen was mitnehmen.“ 96-Trainer Daniel Stendel. Bildquelle: 96TV. Montage: Tobias Krause


Wollen immer drei Punkte

„Ich mache da grundsätzlich keinen Unterschied“, erklärte der Cheftrainer den Journalisten am Sonntag. Stendel weiter: „Die Erwartung ist immer, dass wir drei Punkte holen wollen.“ Einen Unterschied gibt es dann aber doch: „Es ist das erste Spiel, in dem wir nicht der Favorit sind.“ Stuttgart hat in den letzten fünf Partien, vier Siege eingefahren und die Tabellenführung übernommen. Die letzte Niederlage gab es vor gut zwei Monaten. Chancenlos sieht sich 96 dennoch nicht: „Es wird das Spitzenspiel, das alle erwarten. Wir wollen ein gutes und erfolgreiches Spiel machen. Und wir wollen Punkte mitnehmen aus Stuttgart“, gab Stendel als Ziel vor.


Strandberg kehrt zurück – Bech im Kader?

Stefan Strandberg kehrt nach seiner Verletzung zurück in den Kader. „Im Training war nichts von der Verletzung zu merken und er hat einen guten Eindruck gemacht“, so Trainer Daniel Stendel. Für Felipe und Artur Sobiech kommt ein Einsatz in Stuttgart dagegen nicht in Betracht. Dafür könnte Flügelspieler Uffe Bech seine Premiere in dieser Saison fallen. Der Däne darf sich Chancen ausrechnen: „Da ist die letzte Entscheidung noch nicht gefallen. Wir warten das Abschlusstraining ab. Es ist durchaus möglich, dass er mitfährt“, erklärte der 96-Trainer.

Stuttgart echter Prüfstein

Er sieht den VfB als den wohl stärksten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg. „Mit ihrem Kader brauchen sie sich vor uns nicht zu verstecken. Sie sind personell ähnlich gut aufgestellt.“ Die Bilanz der letzten Wochen spricht auch für die Schwaben: „Sie haben souverän gespielt und nichts zugelassen. Sie haben die Chancen die sie hatten genutzt. Dadurch wächst Selbstvertrauen.“ Mit Simon Terodde verfügt der Gegner über einen echten Torjäger. Doch auch den Rest der Offensive gilt es laut Stendel zu beachten: „Terodde ist nicht der einzige, der trifft. Sie sind in der Offensive extrem gut aufgestellt. Mit Asano, Mane und Gentner ist da noch mehr Torgefahr. Das werden wir als Mannschaft lösen. Davon bin ich überzeugt.“

Unruhige Weihnachten?

Auch wenn der 96-Coach davon spricht, dass es nach der Hinrunde „noch 17 weitere Spiele gibt, um den nötigen Platz zu erreichen, den wir uns vorgenommen haben“ wird die Partie beim VfB Stuttgart richtungsweisend. Sollten die „Roten“ verlieren bestünde der Abstand bereits sieben Punkte. Dann wäre unruhige Weihnachten vorprogrammiert. Vor allem, weil die klare Vorgabe von Klubchef Martin Kind für die letzten drei Spiele dann nicht mehr zu erreichen wäre.

Gib uns ein Like und Folge uns
19

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.