Was wird aus Florian Hübner?


Hannover – Florian Hübner schnürt seit dieser Saison seine Fußballschuhe für Hannover 96. In den ersten drei Ligaspielen steht er ganze 18 Minuten auf dem Feld. Wie stehen seine Chancen auf weitere Einsätze? Mit Stefan Strandberg hat der Verteidiger nun einen Konkurrenten mehr. 

Seine Chance auf Einsätze nimmt ab. Neu-Hannoveraner Florian Hübner. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Seine Chance auf Einsätze nimmt ab. Neu-Hannoveraner Florian Hübner. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Ziehen Felipe und Strandberg vorbei?

Damit nicht genug. Auch der genese Felipe macht dem 25-Jährigen seinen Platz im Kader streitig. Der Brasilianer spielte im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach stark auf und hat auch seinen Trainer überzeugt. „Das hat er sehr, sehr ordentlich gemacht. Das freut mich. Schon im Training hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, lobte Daniel Stendel die Leistung von Felipe. Damit sieht sich Hübner zwei neuen Konkurrenten ausgesetzt und könnte somit seinen Platz im Kader verlieren.

Fußballfamilie

Der gebürtige Wiesbadener stammt aus einer echten Fußballfamilie. Sein Vater Bruno Hübner war in den achtziger Jahren Profi beim 1. FC Kaiserslautern. Später wurde er Manager beim MSV Duisburg und leitet seit nunmehr fünf Jahren die sportlichen Geschicke bei Eintracht Frankfurt. Auch seine Brüder Christopher und Benjamin sind im Kampf um das runde Leder aktiv. Benjamin gehört sogar zum Kader des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim.

Viel vorgenommen für 96

Die Erwartungen in Hannover waren hoch. Zu hoch? „Mit Florian haben wir einen sehr zweikampf- und kopfballstarken Innerverteidiger verpflichten können. Mit seiner Mentalität passt er hervorragend zu Hannover 96, um unsere sportlichen Ziele in der nächsten Saison zu erreichen“, stellte der sportliche Leiter, Christian Möckel, Hübner vor.  Auch der Spieler zeigte sich von dem Schritt überzeugt: „Ich musste nicht lange überlegen, habe frühzeitig zu- und Erstligisten abgesagt. Hannover 96 ist für mich der richtige Schritt.“ Ferst steht: Hübner muss um seinen Platz im Kader von Hannover 96 kämpfen. Es wird spannend zu sehen, ob er den Kampf auch annimmt.

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