Strandberg und Anton profitieren vom neuen 96-Defensivkonzept


Hannover – Stefan Strandberg steigert sich nach dem unglücklichen Debüt in Bielefeld, wo er deutlich hinter seinem Partner Waldemar Anton abfiel. Im Heimspiel gegen Karlsruhe und am Sonntag bei den Löwen gehört der norwegische Nationalspieler zu den besten Akteuren. Dabei profitiert er vom neuen Defensivkonzept.

Stefan Strandberg ist an allen Gegentoren beteiligt. Sieht sich aber als Abwehrchef. Foto: www.hannover96.de

Stefan Strandberg und Waldemar Anton zeigen gutes Defensivspiel Foto: www.hannover96.de

Kompakt in der Defensive

Nach fünf Gegentoren gegen Dresden und Bielefeld, spielte 96 zuletzt zweifach zu Null. „Wir haben in den letzten beiden Spielen in der Defensive stabiler gestanden. Das ist grundsätzlich ein Verdienst der Vierer-Abwehrkette“, freute sich Trainer Daniel Stendel über die Leistungssteigerung seiner Verteidiger. Aber nicht nur darüber. Denn: Die gesamte Mannschaft arbeitete kontrollierter gegen den Ball, ohne bedingungslos das Heil in der Offensive zu suchen.

Gegner weg vom eigenen Tor

Das neue Konzept klingt einfach: „Wir wollen die Gegner weit weg halten vom eigenen Tor“, erklärte der 96-Coach. War der KSC offensiv schlicht zu schwach, sah das bei den Löwen deutlich anders aus: „Ivica Olic und Sascha Mölders haben schon Qualität, wenn man sie spielen lässt.“ Doch 96 ließ sie nicht. Sah auch Stendel so: „Uns ist gut gelungen, das zu vermeiden.“

Anton und Strandberg als starkes Duo

Mit Salif Sane muss der etatmäßige Abwehrchef für das Spiel gegen den FC St. Pauli am Samstag zum letzten Mal aufgrund seiner Sperre passen. Was in Bielefeld noch als große Schwächung wahrgenommen wurde, macht zwei Siege später keinen großen Unterschied mehr aus. Anton und Strandberg wuchsen als das neue Innenverteidiger-Duo immer besser zusammen. Davor sorgte Marvin Bakalorz für zusätzliche Stabilität. So blieb für die Gegner wenig Raum zur Entfaltung.

Körperliche Fitness als Schlüssel

Diese neue Spielweise kostete Kraft. Doch 96 arbeitete hart für den guten Zustand der Mannschaft. „Wir haben sehr gut und intensiv gearbeitet“, erklärte der Trainer. Der Erfolg fiel seiner Mannschaft jedoch nicht in den Schoß: „Das ist dann auch mal anstrengend, aber genau für solche Situationen und Spiele wie bei 1860 machen wir das, damit wir noch mehr zulegen können als der Gegner.“ So soll es weitergehen. Denn die Fitness sei laut Stendel das „Teil, das in das Puzzle reinpasst, um Überzeugung und den Glauben zu schaffen, dass wir in jeder Situation eine Lösung haben.“

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