Stendel will in Bielefeld gewinnen – Strandberg ersetzt Sane


Hannover – 96-Coach Daniel Stendel spricht auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Bielefeld, über die  Lehren aus Dresden, seinen Chefs auf dem Platz und der schweren Aufgabe. Gewinnen will er immer.

Spricht von Wiedergutmachung: 96-Trainer Daniel Stendel. Bildquelle: 96TV

Spricht von Wiedergutmachung: 96-Trainer Daniel Stendel. Bildquelle: 96TV

Lehren aus Dresden

„Wenn eine Niederlage etwas Positives hat, dann, dass man alles anschließend noch einmal noch intensiver durchleuchtet und überprüft. Man guckt, was wir noch verändern und verbessern können“, versuchte Stendel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Bielefeld, die Niederlage gegen Dresden nicht nur negativ zu sehen. Denn, das Team hat die Lehren aus den Fehlern gezogen. Das soll am Sonntag jeder sehen: „Wir haben mit der Mannschaft gemeinsam das Spiel analysiert und jetzt wollen wir zeigen, dass wir gelernt haben.“

Chefs auf dem Platz

Bei Hannover gibt es nicht diesen einen Spieler, an dem sich alle Mitspieler orientieren sollen und können. „Wir haben nicht den einen absoluten Chef auf dem Platz“, erklärte der Trainer, „Wir haben viele gute Typen auf dem Platz, die diese Aufgabe übernehmen können. So ist das auf breitere Schultern verteilt.“ Doch, wer sind dieses Chefs? „Wenn ich den Tschauni (Philipp Tschauner, Anm. d. Red.) von hinten heraus sehe, dazu den Schmiede (Kapitän Manuel Schmiedebach, Anm. d. Red.) und nach vorne den ‚Schnecke‘ Sobiech: Das sind Spieler, die das Gerüst bilden“, benannte der 42-Jährige seine Führungskräfte.

Strandberg als Sane-Ersatz

Stendel hätte nichts dagegen, wenn sich der Kreis im Laufe der Saison noch erweitern sollte: „Wir haben schon noch den einen oder anderen Spieler auf dem Schirm, der da reinwachsen kann.“ Einer, der laut eigener Aussage ebenfalls zum Anführer werden könnte, ist Stefan Strandberg, der Sane-Ersatz. „Es ist nach eineinhalb Wochen schwierig, ihm diese Rolle zuzuordnen“, trat sein Trainer auf die Bremse. Aber: „Er hat gezeigt und auch klar geäußert, dass er diesen Anspruch hat. Das hat er mit seinen Trainingsleistungen untermauert.“

Bielefeld vor der Brust

Das Team von Hannover 96 reist mit Respekt nach Ostwestfalen. Ein Selbstläufer wird das Spiel gegen die bisher sieglose Arminia sicher nicht: „Das Spiel in Bielefeld wird eine sehr schwierige Aufgabe. Die Bielefelder haben letzte Woche in Hamburg den Punkt sehr unglücklich abgegeben. Das Stadion ist fast ausverkauft und mit den Zuschauern im Rücken werden sie alles investieren in dieses Spiel“, warnte Stendel vor dem kommenden Gegner, stellte dann aber unmissverständlich klar: „Mir ist egal, ob wir zu Hause oder auswärts spielen: Ich will immer gewinnen!“

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