Stefan Strandberg: „In Hannover gibt es diesen Teamspirit“


Hannover – Stefan Strandberg kam zu Beginn der Saison als Alternative für die Innenverteidigung nach Hannover. Mittlerweile hat sich der selbstbewusste Norweger im Team festgespielt. Wie sieht er eigentlich selbst seine Rolle?

Stefan Strandberg will im Team vorangehen. (Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Stefan Strandberg will im Team vorangehen. (Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)


„Dürfen Druck nicht ankommen lassen“

Stefan Strandberg ist niemand, dem man Understatement unterstellen müsste. Der Nationalspieler Norwegens weiß, was er kann. Er weiß aber auch, was er besser lassen sollte. Nach ersten kleineren Integrationsproblemen ist Strandberg inzwischen am Maschsee angekommen, wie er der Zeitung Neue Presse verriet: „Ich fühle mich hier wie zu Hause.“ Auch, wenn der Druck aufzusteigen recht groß sei, dürfe man solche Dinge nicht zu sehr an sich herankommen lassen. „Für mich gibt es keine Ausreden. Wir sollten es schaffen aufzusteigen. Trotzdem müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Wenn du ständig an das Drumherum denkst, an die anderen Mannschaften, dann bekommst du Schwierigkeiten. Ich sage immer: Schau auf dich selbst, schau jeden Tag in den Spiegel und gib dein Bestes.“

Die Umstellung in die Zweite Liga, sagt Strandberg, sei ihm anfangs nicht leichtgefallen. Vor allem der Spielstil der einzelnen Teams sei mit etwa der russischen Liga nicht vergleichbar: „Die ersten Spiele waren wie eine große Umstellung für mich. In Russland durftest du niemals lange Bälle schlagen, sonst wärst du raus aus dem Team. Hier spielen die Gegner viele lange Bälle, das Spiel geht hin und her. Für die Fans ist das attraktiv, aber für einen Verteidiger ist das Spiel unberechenbarer und schwieriger.“

Strandberg – der Führungsspieler

Direkt zu Beginn formulierte Strandberg deutlich, dass er nicht nur einer von vielen Spielern im Team sein wolle, sondern Führungspositionen anzunehmen strebt. „Erst mal gebe ich mein Bestes. Aber das genügt mir nicht. Ich muss auch meinen Mitspielern helfen. Das fühlt sich für mich normal an, weil ich in den Jugend-Nationalteams auch Kapitän war.“ Generell sei das Mannschaftsklima sehr wichtig, um gemeinsame Erfolge feiern zu können.

Dieses gemeinschaftliche Klima ist es auch, was Strandberg an Hannover 96 so schätzt. „Als ich nach Hannover kam, habe ich sofort gespürt: Hier will jeder das Beste für den anderen. Hier gibt es diesen Teamspirit.“ Als Führungsspieler müsse man zwar auch klare Worte finden – aber das immer im Rahmen.

Ein starker Strandberg, der vorangeht und die jungen Talente an die Hand nimmt – genau so etwas braucht Hannover 96 auf dem Weg zum Aufstieg.

Gib uns ein Like und Folge uns
19

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.