Sarenren Bazee endlich wieder fit – Startelf gegen Aue?


Hannover – Er sollte DER Shootingstar der Zweiten Liga werden, doch in der Saisonvorbereitung verletzt sich Noah Joel Sarenren Bazee und musste schließlich operiert werden. Jetzt ist der 20-Jährige wieder fit und bereit, für Hannover 96 voll anzugreifen.

Der Turbo will wieder Seine Geschwindigkeit ist eine Waffe: Noah Joel Sarenren Bazee

Seine Geschwindigkeit ist eine Waffe: Noah Joel Sarenren Bazee. Foto: imago/MIS


Spielpraxis gegen Jena

Benefizspiel gegen Jena, es läuft die siebte Minute. Auf einmal startet ein junger Mann auf der rechten Angriffsseite durch und spielt den Ball nach Innen. Dort vollendet letztlich Kenan Karaman und muss das Leder nur noch einnetzen. Der junge Mann mit der mustergültigen Vorlage war Noah Joel Sarenren Bazee, der 20-jährige Hoffnungsträger von Hannover 96. Das Testspiel gegen Jena hat bereits eins gezeigt: Der als Shootingstar auserkorene Flügelflitzer hat wieder seine Fitness erreicht.

Startelf gegen Aue?

Für Trainer Daniel Stendel kann er so zu einem weiteren wichtigen Baustein in der Offensiv-Abteilung werden. Denn der Flügelflitzer kann mit seiner Schnelligkeit eine Waffe im Angriff sein. Ein Startelfeinsatz bereits beim kommenden Spiel gegen Erzgebirge Aue (Samstag, 13 Uhr) ist daher möglich. Der Trainer freute sich nach dem Benefizspiel jedenfalls über die Leistung seines Spielers: „Man sieht schon, was er für uns bewirkt.“ Sollte Sarenren Bazee wirklich sein Startelf-Debüt im Fußball-Unterhaus geben, dann würde es nach derzeitigem Stand wohl Artur Sobiech treffen, der dann seinen Startelfplatz räumen müsste. Dann würden wohl Martin Harnik und Kenan Karaman in die Doppelspitze rücken.

Reicht die Puste für 90 Minuten?

Eine Frage bleibt allerdings noch. Denn das Spiel gegen Jena hat auch gezeigt, dass 90 Minuten volle Belastung nach der langen Verletzungszeit eine Menge Holz sind.  „Man hat schon gemerkt, dass die Körner zum Ende hin nachgelassen haben“, so Stendel. „Er darf kaputt sein. Aber es ist wichtig, dass er wieder weiß, wie viel 90 Minuten sind.“ Allerdings, denn Aue sollte zwingend geschlagen werden, will man vor der Winterpause den Rückstand auf die direkten Aufstiegsplätze weiter verkürzen.

Schnelligkeit als Waffe

„Er ist auf einem guten Weg, das hat man auch an den guten Aktionen gesehen, in der Zeit, als er noch frisch war“, sagt Stendel über Sarenren-Bazee. Genau diese Frische gilt es, gegen die Erzgebirgler in die Waageschale zu werfen. Denn einen 96-Spieler, der aufgrund seiner Schnelligkeit scheinbar ohne große Anstrengung einen Gegner überläuft, hat man schon länger nicht mehr am Maschsee gesehen.

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