Salif Sane: Abschiedsspiel auf dem Betzenberg?


Hannover – Verlässt Salif Sane Hannover 96, oder bleibt er? Das Thema zog sich wie ein Roter Faden durch die gesamte Vorbereitung. Besonders der 1. FC Köln buhlte intensiv um die Dienste des Defensivspielers, blitzte damit aber bei 96 ab. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Personalie.

Vermied bisher ein klares Bekenntnis zu Hannover 96 Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Vermied bisher ein klares Bekenntnis zu Hannover 96 Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Martin Kinds Machtwort

Lange schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der senegalesische Nationalspieler von der Leine an den Rhein wechselt. Doch zwei Angebote aus der Domstadt wurden von Hannover 96 abgelehnt. Erst am Montag erklärte Klubchef Martin Kind den Poker um Sane bei sky für beendet: „Wir planen mit ihm. Das heißt auch, dass wir wirklich mit ihm planen. Das ist keine Alibi-Veranstaltung.“ Auch eine finanzielle Schmerzgrenze schloss der Klubchef  aus. „Nein. Das wird es nicht geben! Wir haben erst das sportliche Ziel und danach das wirtschaftliche Ziel. Und das sportliche Ziel ist primär. Das Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg und Sane spielt eine wichtige Rolle.“

Interesse aus Wolfsburg?

Die BILD berichtete am Donnerstag nun von einem offiziellen Angebot des VfL Wolfsburg. Angeblich seien Dieter Hecking und Klaus Allofs bereit, acht Millionen Euro für die Dienste des Unverkäuflichen 96-Spielers zu bezahlen. In der VW-Stadt sucht man schließlich dringend nach Defensiv-Verstärkungen. Naldo hat den Klub Richtung Schalke verlassen und Joshua Guilavogui hat sich schwer verletzt.

Abschiedsspiel auf dem Betzenberg?

Fakt ist, Sane tritt am Freitag mit Hannover 96 auf dem Betzenberg an. Er gehört zum Kader von Trainer Daniel Stendel. Doch was kommt danach? Bisher hat sich der vermeintliche Abwehrchef nicht klar zu einem Verbleib bekannt. Macht der 25-Jährige sein Abschiedsspiel für Hannover 96? Die vermeintlich gebotenen acht Millionen Euro sind jedenfalls sehr nah an der ursprünglichen Schmerzgrenze von zehn Millionen Euro. Klaus Allofs könnte durchaus bereit sein, die Kasse noch ein wenig weiter zu öffnen. Ein Angebot in Höhe der Schmerzgrenze oder sogar darüber wäre an der Leine nur schwer abzulehnen.

 

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