Lars Stindl traut Hannover 96 den Aufstieg zu


Hannover – Am Freitag kommt es zum Wiedersehen zwischen Lars Stindl und seinen ehemaligen Mitspielern. Hannover 96 ist für ein Testspiel zu Gast bei der Borussia aus Mönchengladbach. Seinem Exklub drückt der ehemalige Kapitän aus der Ferne noch die Daumen.

Lars Stindl freut sich auf ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Lars Stindl freut sich auf ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Mit Gladbach Champions League

Vor der Abstiegssaison verließ er Hannover und schloss sich Borussia Mönchengladbach an. Mit seinem neuen Team spielte der 28-Jährige international und nicht gegen den Abstieg. Durch zwei Siege gegen die Young Boys aus Bern qualifizierten sich Stindl und sein Team für die Gruppenphase in der Champions League. Dort warten der FC Barcelona, Manchester City und Celtic Glasgow als Gegner. „Wir freuen uns richtig darauf, haben eine Hammer-Gruppe und wollen natürlich das Bestmögliche rausholen“, zeigte sich der neue Gladbach-Kapitän im Gespräch mit hannover96.de voller Vorfreude auf internationale Topspiele und ergänzte, „das Highlight-Spiel gegen den FC Barcelona ist natürlich etwas Besonderes, auf das man lange hinarbeitet und sich einfach freut, so etwas spielen zu dürfen.“

Als Kapitän voran

In Hannover reifte er zum Führungsspieler und ging als Spielführer immer voran. Voller Einsatz und Leidenschaft zeichneten ihn besonders aus. Wie schon bei Hannover 96 wurde der Offensivspieler jetzt auch in Mönchengladbach zum Mannschaftskapitän. Eine Ehre für Stindl: „Wir haben einen neuen Mannschaftsrat gebildet und daraus hat dann der Trainer den Kapitän bestimmt. Wer mich kennt, der weiß, dass es auch schon in Hannover so war, sehr eng mit dem Mannschaftsrat in Kontakt zu stehen. Wir entscheiden vieles im Verbund.“

96 gehört in die Bundesliga

Der Kontakt nach Hannover riss bisher nicht ab. „Zuletzt habe ich mit ‚Schnecke‘ (Artur Sobiech, Anm. d. Red.) telefoniert, als er nach Bochum gefahren ist. Und mit ‚Schmiede‘, als er Kapitän wurde. Wir haben uns vor der Saison gegenseitig viel Glück gewünscht“, zeigte sich Stindl noch interessiert an dem Werdegang seines ehemaligen Vereins. Die Arbeit seit der Amtsübernahme von Daniel Stendel beurteilte der 28-Jährige durchweg positiv: „Man hat zum Ende der letzten Saison gemerkt, dass durch den Trainerwechsel zu Daniel Stendel noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft ging. 96 hat eine andere Ausstrahlung gehabt und sich am Ende bravourös aus der Bundesliga verabschiedet. Im Sommer wurde gute Arbeit geleistet. Man hat sich gut auf die 2. Liga vorbereitet.“ Den Wiederaufstieg traut er 96 in jedem Fall zu: „Ich glaube, man hat sehr gute Voraussetzungen geschaffen, um den Aufstieg zu packen. Auch die Stadt und die Fans stehen dem Verein wieder sehr positiv gegenüber. Die Mannschaft macht einen guten Eindruck. Der Kader ist breit aufgestellt und es scheint, als wäre wieder eine Einheit auf dem Platz – und die braucht man, um so ein Ziel zu erreichen“, drückt Stindl seinem früheren Verein für die weitere Saison die Daumen.

 

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