Im Keller geht das Licht aus


Nach der sechsten Niederlage in Folge taumelt Hannover 96 in Richtung Zweite Liga. „Die Mannschaft wird liefern“, kündigte Trainer Thomas Schaaf vor dem Spiel an. Sie hatte wohl die Lieferanschrift falsch notiert.

Trainer Schaaf stellte so auf wie vermutet. Kapitän Schulz und Debütant Milosevic bildeten die Innenverteidigung. Prib spielte als Linksverteidiger. Uffe Bech vor ihm in der Raute. Sané musste auf die Bank.

In der Anfangsphase zeigte sich die Mannschaft bemüht. 35.596 Zuschauer hatten den Weg ins Niedersachsenstadion gefunden. Sie wollten das Team zum Sieg tragen. Sie wollte sich mitnehmen lassen, wie durch Torwartlegende Jörg Sievers und Trainer Schaaf unter der Woche gefordert. Doch auf dem Platz war Angst ein ständiger Begleiter der 96er. „Heute war es brutal. Heute war Angst pur“, stellte so auch Trainer Schaaf nach dem Spiel bei Sky fest. Mainz verteidigte hoch. Mainz gab Hannover keinen Raum. Selbst Torhüter Ron-Robert Zieler wurde bei jedem Ballkontakt früh attackiert. Mainz tat das, was sich 96 vorgenommen hatte: Dem Gegner keinen Raum zu geben sein Spiel umzusetzen.

Mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Gäste in Minute 24 durch Jairo in Führung. Ein Schock, von dem sich 96 nicht mehr erholen sollte. Schaaf wechselte früh Sané für Yamaguchi (35.) ein und brachte später auch noch Sobiech für Hoffmann (63.) und Karaman für Aktivposten Bech (68.). Es änderte sich nur wenig. Almeida vergab in Minute 69 und 72 noch zwei Chancen, mehr nennenswerte Offensivaktionen gab es nicht.

Hannover 96 ließ den unbändigen Willen, das letzte Aufbäumen vermissen. „Ich mache mir keine Sorgen, aber wir haben absolut keine Zeit“, weiß Thomas Schaaf und arbeitet an einer Lösung.

Am kommenden Spieltag muss Hannover 96 zum Zweiten der Tabelle nach Dortmund. Viel Hoffnung auf Besserung bleibt da nicht.

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