Hoffmann: „Zuschauen zu müssen, ist extrem hart“


Hannover  – Andre Hoffmann ist seit Montag wieder im Mannschaftstraining. Insgesamt blickt er seit April auf eine lange Leidenszeit zurück. Die Fußballpause ist vorbei und soll es auch bleiben. Den Start seiner Teamkollegen findet er „nicht schlecht“.

Möchte seiner Mannschaft bald wieder helfen: Defensivallrounder Andre Hoffmann. Foto: Joachim Sielski/Getty Images

Möchte seiner Mannschaft bald wieder helfen: Defensivallrounder Andre Hoffmann. Foto: Joachim Sielski/Getty Images

Nicht mehr allein

Drei Tage hat der ehemalige U21-Nationalspieler bereits wieder mit der Mannschaft trainiert. Die Rückkehr auf den Trainingsplatz hatte der 23-Jährige regelrecht herbeigesehnt. Für Hoffmann ist es „ein sehr gutes Gefühl natürlich, weil ich eine lange Rehaphase hatte. Da ist es schön, wieder mit den Mannschaftskollegen zusammen zu trainieren und nicht mehr alleine auf dem Platz oder im Kraftraum“, verriet der Defensivspieler gegenüber hannover96.de.

Gut vorbereitet ins Training

Die Rückkehr in den Kreis der Kollegen wurde von langer Hand geplant. Nichts wurde dem Zufall überlassen: „Dafür haben Edward (Kowalczuk, Anm. d. Red.) und ich die letzten Wochen sehr hart und sehr gut gearbeitet.“ Das hat sich offenbar ausgezahlt: „Ich habe das Gefühl, gut auf das Mannschaftstraining vorbereitet zu sein.“  Das war ein langer Weg: Eine lange Phase, konnte ich eigentlich nur Fahrradfahren konnte. Dann geht es mit dem Laufen weiter. Also: Sprints und kurze Bewegungen nach rechts und links – möglichst mannschaftstrainings- und spielnah. Vorher macht es keinen Sinn, mit der Mannschaft zu trainieren.“

Niederlage gegen Dresden als Warnzeichen

Den Saisonstart des Bundesliga-Absteigers bezeichnete Hoffmann als „erstmal nicht schlecht“. Denn: „grundsätzlich macht die Mannschaft einen extrem guten Eindruck und wenn wir unsere Leistung am Wochenende abrufen, ist es schwer, uns zu schlagen.“ Aber nicht unmöglich, wie das 0:2 gegen Dresden aufgezeigt hat. Doch daraus kann man auch gestärkt hervorgehen: „Die Niederlage wird für uns ein Warnzeichen sein, dass nichts von alleine geht und in jedem Spiel die Grundtugenden stimmen müssen, die immer erwähnt werden. Ich denke aber auch, dass die Mannschaft das am kommenden Wochenende schon wieder in die andere Richtung biegen wird.“

Politik der kleinen Schritte

Er selbst setzt sich in Hinblick Rückkehr auf das Spielfeld nicht unter Druck. Vorhersagen helfen auch nicht: „Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass es wenig Sinn macht, zu weit in die Zukunft zu schauen.“ Fans des 23-Jährigen müssen sich allerdings noch gedulden: „Es wird sicherlich noch etwas dauern, klar. Für mich ist jede Trainingseinheit extrem wichtig. Man muss wirklich Schritt für Schritt gehen.“

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