Hannover 96 bleibt auf der Erfolgswelle


Hannover – Hannover 96 gewinnt auch das dritte Spiel in Folge zu Null und schlägt den FC St. Pauli mit 2:0. Damit bleibt das Team von Trainer Daniel Stendel und verbringt die zweite Länderspielpause der Saison im ruhigen Fahrwasser.

Kenan Karaman bedankt sich nach seinem 1:0 bei Vorlagegeber Stefan Strandberg. Foto: Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images

Kenan Karaman bedankt sich nach seinem 1:0 bei Vorlagegeber Stefan Strandberg. Foto:
Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images

Geduld wird belohnt

Dabei war es durchaus ein zähes Ringen, gegen gut verteidigende Gäste. 96 fiel offensiv zeitweise wenig ein. Es wurden zwar insgesamt 19 Torschüsse für die Hausherren gezählt, doch echte Torgefahr wollte dadurch nicht entstehen. „Wir haben gegen eine der besten Offensivreihe der Liga kaum Torchancen zugelassen“, befand so auch Pauli-Trainer Ewald Lienen nach dem Spiel. Es dauerte bis zur 75. Minute, bis dann aber erneut eine Standardsituation das erlösende 1:0 brachte.

Tor als Blaupause 

„Dieses Tor erzielen sie jetzt zum wiederholten Male“, ärgerte sich der Gästetrainer über seine Defensive. In der Tat führte die Variante von Miiko Albornoz den Ball von links diagonal zum zweiten Pfosten zu schlagen, wo Strandberg in die Mitte verlängerte und eine weiterer Spieler, in diesem Fall Kenan Karaman, das Tor erzielen konnte, bereits mehrfach zum Erfolg. „Ich glaube, dass wir jetzt in der Liga angekommen sind. Wir stehen hinten sehr stabil und haben vorne immer wieder unsere Chancen. Das zahlt sich dann auch aus“, zeigte sich der Torschütze nach dem Spiel zufrieden.

96 und die Standardstärke

Damit erhöhte der Tabellen-Zweite seine Torausbeute nach Standards auf neun. Kein anderes Team ist in dieser Hinsicht erfolgreicher. Wenn aus dem Spiel nicht viel geht, kann man sich bei 96  wenigstens darauf verlassen. „Standards zählen zum Spiel dazu. Deswegen brauchen wir uns da auch nicht entschuldigen“, zeigte sich Trainer Daniel Stendel nach dem Spiel zufrieden mit der Ausbeute nach ruhenden Bällen.

Erst Länderspielpause, dann Topspiel

Nach der Mini-Krise zu Beginn des Monats September, kam Hannover 96 anschließend richtig in Fahrt und setzte auch im Oktober den Positivtrend fort. Bis zum nächsten Spiel dauert es jetzt allerdings zwei Wochen. Wird die Pause so zum Dämpfer? „Es ist fast schade, dass jetzt Pause ist“, hätte zumindest Felix Klaus, Schütze des 2:0, gern direkt weitergemacht. Am 16. Oktober muss Hannover bei Union Berlin antreten. Das Team von Jens Keller steht derzeit auf Rang vier. Da kann 96 den Schwung aus drei Siegen am stück sicher gebrauchen.

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