Füllkrug: „Der Trainer zeigt uns den richtigen Weg vor“


Hannover – Niclas Füllkrug hat beim 2:0 gegen Aue sein erstes Saisontor für Hannover 96 geschossen. Der geborene Ricklinger will eine Serie starten. Sein Premientreffer „soll nur der Anfang gewesen sein“, verrät der Stürmer im Gespräch mit der Zeitung Neue Presse und geizt auch nicht mit Lob für Trainer Daniel Stendel.

Noch stottert der Motor: Niclas Füllkrug sieht bei sich Steigerungspotential. Foto: imago/Rust

Seinem ersten Tor sollen noch viele folgen: Niclas Füllkrug. Foto: imago/Rust


Last fällt ab

Den Jubel aus der 77. Minute im Heimspiel am Samstag wird so schnell niemand vergessen. Es sah aus, als wollte der Torschütze ein Loch in den Boden hauen. „Es war eine Riesenfreude, die mit einer gewissen Aggressivität aufgrund des Spielverlaufs verbunden war“, beschrieb der Stürmer die Szene. Dabei ist eine große Last von ihm abgefallen. „Gedanken habe ich mir vorher natürlich gemacht.“

Drei Spiele ohne Tor

Dennoch kann in den Augen des 23-Jährigen nicht von richtigen Ladehemmungen gesprochen werden: „Ich habe das nicht so dramatisch gesehen. Ich habe ja nicht 13 Spiele nicht getroffen.“ Denn, „ich war auch eine Weile verletzt und lag häufiger auf der Behandlungsbank, als ich gespielt habe. Irgendeiner hat es ausgerechnet, es waren 285 Minuten, in denen ich nicht getroffen habe. Das sind etwa drei Spiele.“ Eine für einen Angreifer durchaus übliche Durststrecke.

Harnik gesetzt

„Natürlich“ würde der Offensivspieler zukünftig gern von Anfang an auf dem Platz stehen. Doch ein anderer Stürmer ist derzeit gesetzt: „Dass Martin (Harnik, Anm. d. Red.) gut drauf ist, Selbstvertrauen hat und trifft, ist super, das brauchen wir“, lobt Füllkrug den ehemaligen Stuttgarter. Um die Position des zweiten Angreifers ist ein Konkurrenzkampf entfacht. Mit Kenan Karaman und Artur Sobiech gibt es schließlich zwei Mitbewerber. „Wer neben ihm steht, muss der Trainer entscheiden“, gibt sich der Siegtorschütze von Aue letztlich gelassen.

Lob für den Trainer

Überhaupt vertraut er seinem Trainer: „Er zeigt uns den richtigen Weg vor, arbeitet sehr detailliert, da habe ich einiges von ihm gelernt. ich hoffe, dass er mit uns den Weg so weitergeht.“ Daran wohin dieser Weg führen soll, lässt der Stürmer keinen Zweifel. Denn, er hat sich keine Persönlich Marke gesetzt die er erreichen will: „Nein, ich habe mir nur vorgenommen, dass wir aufsteigen.“ Mit einem Sieg am Freitag in Düsseldorf kann sich 96 jedenfalls endgültig in der Spitzengruppe festsetzen.

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