Bei 96 rappelt es im Karton


Hannover – Die Mannschaft von Hannover 96 musste viel Kritik einstecken. Der Sieg gegen Aue (2:0) war einigen zu glanzlos. Zu wenig überzeugend. „2. Liga ist nicht immer schön“, stellte Trainer Daniel Stendel nach dem Spiel fest. Und, in der Mannschaft ist Leben. Das zeigt der Beginn der Trainingswoche.

Hinterließ gleich einen guten Eindruck im Training: Stefan Strandberg (li), hier im Duell mit Marvin Bakalorz. Foto: www.hannover96.de

Lieferten sich ein heißes Trainingsduell: Stefan Strandberg (li), und Marvin Bakalorz. Foto: www.hannover96.de


Zu wenig Glanz

Bereits direkt nach dem Schlusspfiff konfrontierten Pressevertreter den Cheftrainer der „Roten“ mit ihrer Kritik an der mäßigen Spielweise gegen Aue. Wann man endlich Dominanz ausstrahlen wolle, lautete die Frage. Stendel musste schlucken und verwies anschließend zurecht auf die überzeugende kämpferische Leistung.

Da ist Feuer drin

Am Dienstag trainierte seine Mannschaft das einzige Mal öffentlich, bevor es am Freitag in Düsseldorf um weitere drei Punkte geht. Und auch in dieser Einheit war Kampf ein vorherrschendes Thema. So sorgten laut Medienberichten vor allem Stefan Strandberg und Marvin Bakalorz dafür, dass kein Schlendrian Einzug halten konnte.


Stendel beendet Streit

Der Mittelfeldabräumer hatte in bester Sergio-Pinto-Manier den Innenverteidiger abgeräumt. Das stieß bei Strandberg nicht unbedingt auf Gegenliebe. Der Norweger machte verbal ziemlich deutlich, was er von der in seinen Augen übertriebenen Härte hielt. Das wollte sich Bakalorz nicht kommentarlos gefallen lassen. Sein Kontrahent schien sich aber nicht beruhigen zu wollen. Demnach musste der Trainer eingreifen. „Mach weiter, Stefan“, schrie der 43-Jährige laut übereinstimmenden Medienberichten, „und halt die Klappe jetzt.“

Team wehrt sich

Die 96-Spieler schonen auch sich selbst nicht. Die Härte in der 2. Bundesliga wird also uneingeschränkt angenommen. Das ist gut so. Die „Roten“ wollen schließlich keinen Schönheitspreis gewinnen. Am Ende der Saison soll es zurück ins Fußball-Oberhaus gehen. Mit der nötigen Härte können schon im Freitag bei der Fortuna drei weitere Punkte auf der Habenseite verbucht werden.

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