Bakalorz als Defensivstütze


Hannover – Marvin Bakalorz hat in Bielefeld kein gutes Startelfdebüt gefeiert. Gegen Karlsruhe steigert sich der Abräumer deutlich. Und in München fängt er gleich so viele Bälle ab, damit es kaum Gefahr für die 96-Verteidigung gibt. 

Fungiert als wichtiger Stabilisator: Neuzugang Marvin Bakalorz. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Fungiert als wichtiger Stabilisator: Neuzugang Marvin Bakalorz. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Holpriger Start

Als Kapitän des SC Paderborn kam der Mittelfeldspieler zu Beginn dieser Saison zu Hannover 96. Damit verbunden die Hoffnung, mit in den Kreis der Führungsspieler aufzusteigen. Doch musste er sich an die offensive Spielweise von Trainer Daniel Stendel erst gewöhnen.

Verletzt zu Saisonbeginn

Gegen Ende der Vorbereitung zerrte sich der 27-Jährige dann auch noch das Kreuzband und verpasste so den Auftakt in Kaiserslautern und das erste Heimspiel gegen Fürth. 96 gewann beide Spiele souverän. So gab es für den Coach auch nach der Genesung von Bakalorz keinen Grund, an seiner Aufstellung etwas zu ändern.

Seit Bielefeld Stammspieler

Nach einem Kurzeinsatz in Bochum, saß der Abräumer gegen Dresden 90 Minuten auf der Bank. Es gab eine 0:2 Niederlage und die Kritik an der offensiven Ausrichtung wurde immer lauter. Zudem fiel mit Salif Sane ein Stammspieler aufgrund seiner Roten Karte aus. Die Chance für Bakalorz war gekommen. Misslang der Auftakt in Bielefeld noch deutlich, steigerte sich der Mittelfeldspieler gegen den KSC spürbar.

Zerstörer für eine kompakte Defensive

Bei den Löwen zeigte er ein noch besseres Spiel. Seine Zweikampfstärke und -härte tut der Mannschaft gut. Er fängt Angriffe ab, grätscht zur rechten Zeit und haut auch mal dazwischen. Dadurch hat 96 deutlich mehr Stabilität in der Defensive gewonnen und steht viel kompakter als noch in den ersten Spielen. Zum Beweis blieb man in München das zweite Mal in Folge ohne Gegentor und Torwart Philipp Tschauner verlebte einen ruhigen Nachmittag.

Balance für den Aufstieg

96-Coach Stendel hat sein System den Gegebenheiten in der 2. Bundesliga angepasst. Die bedingungslose Offensive wurde gegen ein ausgewogenes Spielkonzept eingetauscht. Stimmt die Balance und fallen vorne auch die Tore, ist Hannover damit einen großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gegangen. Nur die Chancenverwertung muss verbessert werden.

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