Auf Sahin-Radlinger kommt es gegen seinen Exklub an


Hannover – Von 2014 bis 2015 ist der heute 23-Jährige von Hannover 96  an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Zum Einsatz kommt der Torwart aber nur in der viertklassigen Regionalliga Bayern. Am Sonntag kehrt er mit den „Roten“ nach Franken zurück. Und steht dabei im Tor.

Verlor im Sommer das Duell um die Zieler-Nachfolge: Samuel Sahin-Radlinger. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Verlor im Sommer das Duell um die Zieler-Nachfolge: Samuel Sahin-Radlinger. Foto: Nigel Treblin/Bongarts/Getty Images

Unter Schmerzen durchgespielt 

Denn die etatmäßige Nummer Eins, Philipp Tschauner, hat sich im Spiel bei Union Berlin verletzt. „Ich habe in der ersten Halbzeit einen Abstoß gemacht und dann ein Stechen im Adduktorenbereich gespürt“, erklärte der 96-Keeper bereits direkt nach dem Spiel. Schon da war eine Pause zu erwarten. Tschauner: „Das hat sehr wehgetan bei jedem langen Ball, den ich gespielt habe.“

Untersuchung am Montag

Am Tag nach dem Spiel wurde der 30-Jährige eingehend untersucht. „Philipp Tschauner hat sich im Spiel bei Union Berlin am Sonntagnachmittag eine muskuläre Verletzung an den Adduktoren im rechten Oberschenkel zugezogen“, erklärte Hannover 96 am Montagnachmittag.

Ausfall für Nürnberg

„Das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag dieser Woche wird der Torhüter verpassen“, hieß es von Seiten seines Klubs bezüglich eines Einsatzes am kommenden Spieltag. Tschauner selbst schaute bereits nach vorn: „Ich werde alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen.“ Dadurch gerät Sahin-Radlinger ausgerechnet gegen eine seiner früheren Station in den Blickpunkt. Der Österreicher wird zwischen den Pfosten stehen und sein Ligaspieldebüt feiern.

Verlorener Zweikampf 

Nach dem Abgang von Ron-Robert Zieler rief 96-Trainer Daniel Stendel einen offene Zweikampf um die Nachfolge aus. In der Sommervorbereitung konnte sich dabei Philipp Tschauner gegen den 23-jährigen Österreicher durchsetzen. Dieser kam allerdings in der ersten Pokalrunde bei Kickers Offenbach zu seinem Pflichtspieldebüt für die „Roten“.

Schwere Aufgabe

Gegen Nürnberg wird die Aufgabe ungleich schwerer. Pünktlich zum Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger kommt die Truppe von Alois Schwartz in den Tritt. Die ersten sechs Spieltage konnte der „Club“ nicht gewinnen. Doch seither gab es drei Siege in Folge (3:1 bei Arminia Bielefeld, 2:0 gegen Union Berlin und 3:0 beim KSC). 96 wird also auf selbstbewusste Nürnberger treffen, die sicherlich das eine oder andere Mal gefährlich vor dem Tor von Samuel Sahin-Radlinger auftauchen werden.

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