96-Youngster avanciert zum Matchwinner


Hannover – Er ist an allen drei Toren beteiligt und somit ganz klarer Matchwinnner beim 3:2 am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim. Die Rede ist von Noah Joel Sarenren Bazee. In dem vierten Spiel nach seiner langen Verletzung zeigt der 20-Jährige eine überragende Leistung.

Sein Motor läuft auf Hochtouren: 96-Juwel Noah Joel Sarenren Bazee. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Sein Motor läuft auf Hochtouren: 96-Juwel Noah Joel Sarenren Bazee. Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images


Super Gefühl

Es lief die 85. Minute als das ganze Stadion noch einmal richtig laut wurde. Unter dem tosenden Applaus der 28.000 Zuschauer, durfte Noah Joel Sarenren Bazee den Platz verlassen. Er hatte eine großartige Leistung mit zwei Vorlagen und dem 3:2-Siegtreffer gekrönt. „Das fühlt sich natürlich super an“, erklärte der 20-Jährige direkt nach dem Spiel. „Wenn man als Spieler seinen Teil beitragen kann, ist das natürlich ein super Gefühl“, machte der Flügelflitzer aus seinem Herzen keine Mördergrube.


Glücklich über die drei Punkte

Sich selbst wollte er aber nicht in den Vordergrund stellen: „Im Endeffekt bin ich am meisten darüber glücklich, dass wir die drei Punkte hierbehalten haben.“ Sehr bescheiden verwies er auch auf das Kollektiv: „Es war einfach eine super Leistung vom Team. Alle haben gekämpft bis zum Ende, wir haben das Spiel zweimal gedreht. Das spricht für unsere Qualität. Wir haben nicht aufgegeben.“

Doch Doppeltorschütze?

Zwei Vorlagen, oder zwei Tore, darüber wurde direkt nach dem Schlusspfiff noch gestritten. Den Ball vor dem 1:1 brachte Sarenren Bazee in Richtung Kevin Müller. War Martin Harnik noch dran? „Ich habe es nicht richtig gesehen. Der Ball war im Netz und das zählt“, erklärte Sarenren. Harnik konnte die Situation aber aufklären: „Ja, ich war dran. Aber schmutzig“, gab der Österreicher mit einem Lächeln zu. „Ich wollte ihm das Tor nicht klauen. Aber wenn ich wegbleibe, bekommt der Torwart vielleicht den Ball“, führte Harnik weiter aus.

Erster Profitor „sensationell“

Letztlich spielte es durch das eigene Tor zum 3:2 auch keine große Rolle mehr. Sein erstes Profitor beschrieb der gebürtige Stadthäger so: „Das erste Tor fühlt sich einfach sensationell an. Es ist auch ein tolles Gefühl, von den Fans so gefeiert zu werden.“ Doch auch hier zeigte er sich ganz bescheiden: „Ich denke heute wurden wir alle gefeiert. Wir haben es ja gemeinsam gedreht. Darüber bin ich sehr glücklich.“

Vorfreude auf Stuttgart

96 bleibt als Dritter dran an der Spitze. Am kommenden Montag muss die Stendel-Elf beim VfB Stuttgart antreten. Der Mitabsteiger liegt derzeit auf Rang Zwei. Ein echtes Spitzenspiel also. „Das ist natürlich ein wichtiges Spiel. Aber, jedes Spiel ist wichtig. Wir wollen das unbedingt gewinnen.“

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