96-Trainer Stendel freut sich auf ein Wiedersehen mit Ewald Lienen


Hannover  – Als Spieler von Hannover 96 geht Daniel Stendel vor zwölf Jahren unter dem Trainer Ewald Lienen auf Torejagd. Am Samstag gibt es ein Wiedersehen zwischen dem ehemaligem 96-Trainer und seinem ehemaligen Stürmer.

Daniel Stendel und Ewald Lieben freuen sich gemeinsam mit Michael Frontzeck im Oktober 2004 über ein 3:0 gegen Bochum. Foto: Lutz Bongarts/Bongarts/Getty Images.

Daniel Stendel und Ewald Lienen freuen sich gemeinsam mit Michael Frontzeck im Oktober 2004 über ein 3:0 gegen Bochum. Foto: Lutz Bongarts/Bongarts/Getty Images.

Vorfreude auf Lienen

„Er ist ein sehr angenehmer Mensch. Ich hatte unter ihm meine erfolgreichste Zeit in der 1. Liga“, berichtete Stendel am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli über Ewald Lienen. Lienen war von März 2004 bis November 2005 Cheftrainer von 96. „Zusetzt haben wir uns bei Stevies (Steven Cherundolo, Anm. d. Red.) Abschiedsspiel (August 2014, Anm. d. Red.) gesehen. Das war ein sehr freudiges Wiedersehen. Übermorgen stehen wir uns das erste Mal als Cheftrainer gegenüber. Freue ich mich drauf“, fuhr der 96-Coach fort.

Kulturverein St. Pauli

Zwischen den beiden Gegnern vom kommenden Spieltag gibt es noch mehr Verbindungen. Viele jetzige 96er haben eine Vergangenheit bei St. Pauli. Lienen und Verteidiger Christopher Avevor haben eine 96-Vergangenheit. Doch was macht den Kult um den Kiezklub aus? „Ein Großteil dieses Kultes macht die Fangemeinde aus. Es ist das Gesamtprojekt und vieles machen eben die Fans aus, das sieht man daran das sieben- bis achttausend Fans aus Hamburg hierher kommen, um die Mannschaft zu unterstützen“, lobte Stendel vor allem die St. Pauli Fans.

Gegner nicht unterschätzen

Auch wenn die Hamburger erst fünf Punkte sammeln konnten und nur auf Platz 15 stehen, wird das Spiel kein Selbstläufer für die „Roten“. „Es gibt genug Anhaltspunkte, dass man sehr, sehr fokussiert für dieses Spiel sein muss. Wenn ich das erste Spiel gegen Stuttgart betrachte, da haben sie schon gezeigt, dass sie in der Lage sind die besten Mannschaften der Liga zu schlagen und dazu gehört sicherlich Stuttgart“ warnte Stendel vor dem kommenden Gegner.

Ausverkauftes Haus

Die Zuschauer könnten ein entscheidender Faktor in dem Spiel am Samstag werden. Alle Karten wurden abgesetzt. Keine Selbstverständlichkeit im Unterhaus. Sieht auch Stendel so: „Das ausverkaufte Haus freut uns extrem. Wir alle haben ein großes Ziel, nicht nur wir als Mannschaft, sondern die ganze Stadt, der ganze Verein, dazu müssen wir alle an einem Strang ziehen. Auch in den Situationen, als es etwas gehakt hat, war diese Unterstützung da, sogar extrem gut.“

Auf dem richtigen Weg

Und damit setzten die 96-Fans ein klares Zeichen. Sie vertrauten der Mannschaft. Und die dankte es Ihnen. So entstand eine Symbiose zwischen Rängen und Spielfeld: „Auch in der Nachbetrachtung der Spiele, wenn man mitbekommt wie fast durchgehend die Unterstützung der Fans auch in München war. Ich habe gefühlt unsere Fans mehr gehört, als die von 1860. Das ist ein tolles Gefühl und freut mich. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Und um auf dem richtigen Weg zu bleiben, soll es Samstag wieder einen Heimsieg geben.

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