96-Trainer Stendel behält zurecht die Ruhe


Hannover – Das Team von Daniel Stendel verliert sein erstes Spiel. Am vierten Spieltag gibt es den ersten Dämpfer im Kampf um den angepeilten Wiederaufstieg. Der Coach lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. 

Lädt sich nicht beirren: 96-Coach Daniel Stendel. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Lädt sich nicht beirren: 96-Coach Daniel Stendel. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Ziele klar definiert 

Daniel Stendel wird mit Hannover 96 erfolgreich sein. Davon ist er zu 100 Prozent überzeugt. Das stellt er im Exklusivinterview mit TheWalkingRed unmissverständlich klar: „Ich gehe davon aus, Erfolg zu haben. Ich gehe davon aus, dass wir unsere Ziele erreichen. Ich gehe davon aus, weil wir eine Menge investieren. Ein Faktor ist, diese Überzeugung selbst zu haben.“ Und die Ziele sind klar definiert. Das weiß auch der 42-Jährige: „Wir haben 14 Jahre Bundesliga gespielt. Der Aufstieg muss ja unser Anspruch sein. Eins muss aber klar sein: Allein durch Reden steigen wir nicht auf. Sondern wir müssen jede Woche in einer engen Liga unsere Leistung bringen.“ Das gelang gegen Dresden nur bedingt. „Es geht am Ende darum, Tore zu erzielen“, beschrieb der Coach das Manko gegen Dresden in einem Satz.

Vom Weg überzeugt

Über die Niederlage zeigte sich Stendel enttäuscht: „Ich habe mir von unserem Spiel mehr erwartet und erhofft.“ Das 0:2 warf den Trainer aber nicht um: „Wir sind von unserem Weg überzeugt und das macht unsere Arbeit leichter. Dadurch können Sachen auch an mir abprallen. Denn ich weiß, dass unser Weg der richtige Weg ist. Und die Mannschaft hat entschieden, diesen Weg mitzugehen. Wenn wir so eng zusammenstehen, prallt Kritik an uns ab.“

Lehren ziehen

In der Trainingsarbeit zur Vorbereitung auf das Gastspiel in Bielefeld, geht es darum die Heimniederlage aufzuarbeiten: „Egal ob mit zehn oder elf Mann. Wir müssen solche Situationen besser lösen. Das wird das Hauptthema sein.“ Stendel weiß also genau, was seiner Mannschaft gefehlt hat und wie Abhilfe geschaffen werden kann: „Wir haben ja eine Dominanz. Wir müssen diese nur in Tore ummünzen. Das werden wir in Ruhe ansprechen.“

Keine Panik

Panik wäre nicht nur verfrüht, sondern auch völlig unnötig. Daniel Stendel hat die Probleme erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Niemand dürfte 34 Siege erwartet haben. Der Coach und sein Team bilden eine Gemeinschaft, der das Vertrauen zu schenken gilt. 96 wird seinen Weg gehen. Dank Daniel Stendel.

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