96 ist eine Herzensangelegenheit


„96 ist eine Herzensangelegenheit“ unter dieses Motto stellen Hannover 96, die AOK Niedersachsen und der Verein „Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendlicher eV“ das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Damit soll ein Zeichen für Organspende gesetzt werden. Sportlich steht ein weiteres der noch neun verbleibenden Endspiele ins Haus. 

Fans etwas zurückgeben

Passend zu dem Spieltagsmotto ist der Zuschauerzuspruch groß. Es wurden bereits 38.000 Karten verkauft. Mehr als 40.000 Fans werden am Samstag erwartet. Die Mannschaft wurde schon in Bremen trotz der hohen Niederlage von vielen Fans begleitet und unterstützt. Davon zeigte sich Thomas Schaaf sehr beeindruckt. „Es ist bemerkenswert, dass man auch bei dieser Niederlage in Bremen von den Fans diese Unterstützung bekommt. Es ist mehr denn je unsere Pflicht auch unsere Fans hier im Stadion mitzunehmen und ihnen etwas für ihre Unterstützung zurückzugeben. Das ist unser Streben und unser Anreiz.“

Wollen endlich ankommen

Nach dem Spiel gegen Bremen war jeder enttäuscht. „Diese Enttäuschung beruht darauf, dass man etwas anderes erwartet hat. Man erwartet etwas, weil man schon etwas anderes gesehen hat. Das will ich wieder erleben“, sagt der Coach über seine Motivation in der Trainingsarbeit und führt weiter aus „Es gibt viele Wege ein Ziel zu erreichen: zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit der Bahn, mit dem Flugzeug können Sie dahin kommen. Wir Trainer müssen immer wieder nach Wegen suchen um hinzukriegen, dass man auch ankommt. Wir wollen endlich ankommen!“

„Müssen die Kurve kriegen“

Nicht jeder Spieler kann das im Spiel abrufen, was er im Training zeigt. Das soll und muss sich ändern. „Wir müssen die Kurve kriegen – müssen den Arsch rumkriegen – das miteinander abrufen zu können. Wir sind uns selbst verpflichtet, das was in uns steckt rauszuholen“, gibt sich der 54-jährige kämpferisch.

Hugo Almeida hat nach seiner Tätlichkeit im Heimspiel gegen Mainz drei Spiele zuschauen müssen. „Er ist ein Thema für Samstag“, macht der Fußballlehrer seinem Schützling Hoffnung auf einen Einsatz. „Wir haben zum Teil sehr offensiv agiert. Unser Spiel muss sein, dass wir uns mehr in der Offensive durchsetzen müssen. Dass wir uns mehr Chancen herausspielen müssen. Dass wir auch dann in der Lage sind diese mehr herausgespielten Chancen zu nutzen. Das muss unser Interesse sein. Da sind wir mit unserem Spiel nicht zufrieden Das muss sich verbessern“, antwortete Schaaf auf die Frage, ob im Heimspiel offensiv mit zwei Spitzen agiert wird.

Aktualität ist wichtiger

Thomas Schaaf besitzt bei Hannover 96 nur einen Vertrag für die erste Liga. Rufe nach einem schnellen Bekenntnis zu Hannover 96 auch in der zweiten Liga kann der Trainer verstehen. „Die Aktualität ist aber viel, viel wichtiger. Wenn wir uns für die erste Liga qualifizieren ist sowieso keine Diskussion da. Das andere lassen wir uns auf uns zukommen,“ vermied der Coach ein klares Bekenntnis.

Ausfälle drohen

Christian Schulz hat wegen Rückenproblemen diese Woche bisher pausiert. Ein Einsatz des Mannschaftskapitäns am Samstag ist fraglich.

Miiko Albornoz und Artur Sobiech haben sich bei dem 8:0 Testspielsieg gegen den HSC am Montag verletzt. Beide stehen für die Partie gegen Köln eher nicht zur Verfügung.

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