96-Chef Kind: Die letzte Woche Ärger halten wir aus


Hannover – Martin Kind stellt erneut klar, Salif Sane in dieser Transferperiode nicht abzugeben. Die Mannschaft weiß er in dieser Angelegenheit hinter sich.

Soll noch lange im Kreis von Hannover 96 jubeln: Salif Sane. Foto: Facebook.com/Hannover96

Soll noch lange im Kreis von Hannover 96 jubeln: Salif Sane. Foto: Facebook.com/Hannover96

Eine Woche noch

Viel war in den letzten Wochen zu lesen. Viel war zu hören. Salif Sane wolle Hannover 96 unbedingt verlassen. Mit dem 1. FC Köln sei eine Einigung erzielt. Der Geißbock-Club habe aber zu wenig Geld geboten. Wolfsburg sei daraufhin interessiert gewesen, bis zu acht Millionen Euro wären Klaus Allofs und Dieter Hecking bereit zu investieren. 40 Millionen Euro fordere hingegen Martin Kind. In sechs Tagen schließt nun die Transferliste. Danach ist das Thema (vorerst) erledigt.

Gespräch mit der Mannschaft

Und an der Leine ist eins ganz klar: Salif Sane wird auch nach dem 31. August 2016 seine Fußballschuhe für Hannover 96 schnüren. „Salif Sane bleibt“, wiederholte Klubchef Kind gegenüber der Zeitung Neue Presse. Für sein abschließendes Urteil habe der 72-Jährige in die Mannschaft hineingehorcht und festgestellt: „Die Mannschaft trägt die Entscheidung mit.“

Wird Wolfsburg in Italien fündig?

Ein paar Kilometer weiter den Mittellandkanal entlang scheint man die Botschaft verstanden zu haben. Wolfsburg steht unter Zeitdruck. Weniger als eine Woche, um Kind umzustimmen erscheint den Verantwortlichen zu wenig. In der Serie A hat man wohl einen Ersatz für Sane gefunden. Francesco Aderbi (29) 1,92 Meter langer Innenverteidiger, derzeit bei US Sassuolo unter Vertrag, soll laut italienischen Medien auf dem Wunschzettel nun ganz oben zu stehen. Allofs habe acht Millionen Euro für die Dienste des zweifachen italienischen Nationalspielers geboten.

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