96 auf der Suche nach der Effektivität – 0:2 gegen Dresden


Hannover – Hannover 96 verliert mit 0:2 gegen Dynamo Dresden Das ist die erste Heimniederlage in der 2. Bundesliga seit April 2002 (1:2 gegen Frankfurt). Am Sonntag ist 96 nicht das schlechtere Team. Man nutzt nur seine vorhandenen Chancen nicht.

Dresden war nicht besser, aber kaltschnäuziger. Hier wird das 0:2 durch Ex-96er Florian Ballas bejubelt. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Dresden war nicht besser, aber kaltschnäuziger. Hier wird das 0:2 durch Ex-96er Florian Ballas bejubelt. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Starte Offensive zu Saisonbeginn

Meister der Effektivität titelte TheWalkingRed am 17. August. 96 hatte die ersten beiden Ligaspiele mit 4:0 und 3:1 gewonnen. Dabei nutzten die Niedersachsen sieben von zehn Torchancen. Die Kontrahenten ließen hingegen jeweils große Chancen ungenutzt. „Hätten wir in der Phase das Tor erzielt, …“ haderten die Trainer der Gegner.

Effektivität verloren

Seither zeichnete sich ein anderes Bild ab. Nach der Verletzung von Artur Sobiech geriet die Offensivmaschinerie ins Stocken. Chancen waren jeweils da, doch blieben sie ungenutzt. Nun haderte 96. „Wir haben die Riesenchance durch Fülle. Wenn wir da in Führung gehen, geht es vielleicht ganz anders aus“, erklärte Felix Klaus direkt nach dem Spiel in der Mixed-Zone. „Wenn der reingeht, wird das ein anderes Spiel“, sah Gästetrainer Uwe Neuhaus, in der Pressekonferenz nach dem Spiel, die Szene ebenso.

Dresden effektiver

Hannover schoss insgesamt 23 Mal auf das Tor der Gäste. Allerdings sechs Schüsse zwangen Marvin Schwäne zum Eingreifen. Der Rest ging neben das Tor, oder wurde abgeblockt. Dynamo reichten elf Schüsse, von denen sieben auch auf das Tor kamen. Fünf konnte Philipp Tschauner abwehren. Beim 0:1 durch Marvin Stefaniak per Freistoß, sah der Keeper etwas unglücklich aus. Das 0:2 durch den Ex-96er Florian Ballas war hingegen unhaltbar. „Den trifft er nur einmal im Leben so“, mutmaßte Tschauner. „Für uns war es ein perfekter Tag. Nahezu alles ist aufgegangen“, freute sich hingegen Neuhaus.

In Bielefeld zum Siegen verdammt

96 hat damit bereits fünf Punkte Rückstand auf Platz eins und ist in Bielefeld beinahe schon zum Siegen verdammt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Effektivität. Die Offensive muss ihre Kaltschnäuzigkeit zurück erlangen. Artur Sobiech wird nach einer ganzen Trainingswoche wieder in Startelf zurückkehren. Das lässt hoffen. Wenn Sebastian Maier zusätzlich seine Form der ersten beiden Partien wiederfindet, muss einem nicht bange sein.

Gib uns ein Like und Folge uns
19

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.